Concept IAA

Daimler Concept IAA: Transformers gibt es wirklich

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Transformers gibt es nicht nur im Film, sondern jetzt auch bei Mercedes-Benz. Am Vorabend der IAA-Eröffnung präsentierte Daimler-Chef Dieter Zetsche ein "Auto", das seine Karosserie während der Fahrt verändert. Und das "Concept Intelligent Aerodynamic Automobile" (kurz: "Concept IAA") hat mehr zu bieten als nur einen ausfahrbaren Heckspoiler, über den mittlerweile ja etliche Sportwagen verfügen. Als Resultat des automobilen Megatrends der Digitalisierung ist in nur zehn Monaten der Prototyp eines viertürigen Coupés entstanden, das mit einem cW-Wert von 0,19 alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Gewöhnlich benötigen die Designer und Ingenieure für ein Konzeptfahrzeug drei Jahre. Das Ergebnis wirkt ebenso futuristisch wie faszinierend. Das Concept IAA wechselt ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h automatisch vom "Ästhetik-Modus" in den "Aerodynamik-Modus". Dann verändern sich drei Bereiche des Wagens massiv.Im Frontgrill schließen sich die Lamellen, Frontlaps schieben sich nach außen und ein Frontspoiler fährt aus. Die Räder - im Stand noch stylish nach innen gewölbt - werden flächig, um dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Und die ohnehin recht eigenwillig geformte Heckpartie verlängert sich schmal zulaufend um 40 Zentimeter. Diese Show führte der Daimler-Chef auf der Showbühne dann exemplarisch im Stand, was für einige verdutzte Gesichter sorgte.Möglich war die Entwicklung nur wegen der unzähligen Computer-Berechnungen, die die Karosserie auf Windschlüpfigkeit optimiert haben, bevor auch nur ein einziges Blech modelliert worden ist. In rund einer Million CPU-Stunden wurden 300 Prototyp-Varianten durchgerechnet, was etwa dem Umfang einer normalen Serienentwicklung entspricht.
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Einige Teile des Concept IAA gehen in Serie

Auch im Innenraum ist das Concept IAA ganz auf Hightech gepolt. Die komplett digitale Head-Unit nutzt Echtzeit-Grafiken, die es laut Daimler sonst nur in Hollywood-Filmen gibt. Die Bedienung erfolgt komplett über Touchscreens. Und die Sitze der Studie gleichen eher Lounge-Möbeln.Alles nur eine Spinnerei? Mitnichten, betont Dieter Zetsche: „Teile dieses Interieur-Designs werden sich schon bald in einer Mercedes-Benz-Limousine wiederfinden.“ Da können sich die Freunde der Marke mit dem Stern auf einiges gefasst machen. Mit einem Auto als Transformer in Serie wird es aber vermutlich noch einige Zeit dauern.

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