Mercedes-Benz

Daimler kooperiert mit Klinikum Stuttgart
Daimler kooperiert mit Klinikum Stuttgart Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net/Daimler

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Unfallforscher und Ingenieure von Mercedes-Benz und die unfallchirurgischen Experten des Klinikums Stuttgart arbeiten künftig in einem Kooperationsprojekt zusammen. Ziel ist es, durch gemeinsame Arbeiten das Fachwissen der Mediziner und die Ideen der Ingenieure zusammenzuführen, um dadurch die Zahl und die Schwere der Verletzungen bei Verkehrsunfällen weiter zu reduzieren. Die Kooperation initiierte Professor Dr. Christian Knop, Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Katharinenhospital. Als erstes Projekt ist eine gemeinsame Traumastudie angelaufen. In deren Rahmen untersuchen die Unfallchirurgen des Stuttgarter Klinikums nach genauen Vorgaben, auf welche Weise und wie schwer die Insassen von Mercedes-Benz Pkw bei Unfällen verletzt wurden und schätzen die gesundheitlichen Unfallfolgen ab.

Als zweites Kooperationsprojekt haben sich die beiden Partner die Aufgabe gestellt, virtuelle Menschenmodelle weiterzuentwickeln. Denn bislang sind Messpuppen, die sogenannten Dummys, das Beurteilungswerkzeug der Ingenieure. Menschmodelle im Computer können die biomechanischen Eigenschaften des Menschen sehr viel spezifischer abbilden. Sie sollen dazu dienen, bei der Entwicklung von neuen Produkten durch Simulationen am Rechner noch genauere und tiefergehende Analysen zu spezifischen Verletzungsmustern vornehmen zu können.

Das dritte Kooperationsgebiet sieht die ärztliche Bewertung von Sicherheits-innovationen vor – wie etwa dem aufblasbaren Sicherheitsgurt von Mercedes-Benz. Expertisen auf der Basis der umfangreichen Erfahrungen der Unfallchirurgen des Stuttgarter Klinikums sollen solche neuen Sicherheitsentwicklungen begleiten, um ärztliches Fachwissen frühzeitig zu nutzen. Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus den Untersuchungen und detaillierten Auswertungen von zahlreichen realen Unfällen bilden bei Mercedes-Benz schon seit Jahrzehnten die Basis für die Entwicklung von Sicherheitssystemen für das Auto. Deshalb sprechen die Mercedes-Benz Experten hier von Real Life Safety. Durch die genaue Auswertung von Unfällen, die tatsächlich passiert sind, konnten sie zahlreiche neue Sicherheitssysteme entwickeln, von denen die Pkw-Insassen und auch die anderen Verkehrsteilnehmer profitieren.

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