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„Dann kennt uns jeder Dritte“: Seat-Deutschland-Chef Holger Böhme im auto.de-Gespräch
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Wie der Ibiza ST steht auch die Alhambra-Neuauflage 2011 im ersten vollen Verkaufsjahr zur Verfügung. Bilder

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Erfolgreiches Einstiegsmodell: Seat Ibiza, hier als Kombi ST. Bilder

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Auch vom León legt Seat Coppa-Sondermodelle auf. Bilder

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Seit 1. Dezember 2010 neuer Seat-Deutschland-Chef: Holger Böhme. Bilder

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Jüngste Produktneuheit: Exeo, hier der Kombi ST, als 2,0-Liter-Turbodiesel mit stufenlosem Multitronic-Getriebe. Bilder

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Barcelona – Für 2011 strebt Seat bei uns zwei Prozent Marktanteil an, betont Holger Böhme, neuer Deutschland-Chef der spanischen Volkswagen-Tochter, jetzt in Barcelona bei der Fahrvorstellung der Exeo– und Exeo-ST-Modelle als 2,0-Liter-Turbodiesel mit dem neuen stufenlosen Multitronic-Getriebe.

Wie wollen Sie das erreichen?

Holger Böhme: Durch die Ausweitung des Händlernetzes um 35 neue Standorte, durch vier statt zwei regionale Vertriebsorganisationen, also Nord, Süd, West, Ost, und durch 24 statt 16 Außendienst-Mitarbeiter.

Und das reicht?

Holger Böhme: Natürlich brauchen wir dazu auch die richtigen Produkte. Und die haben wir. Ibiza ST und Alhambra stehen uns jetzt in ihrem jeweils ersten vollen Verkaufsjahr zur Verfügung. Darüber hinaus legen wir preislich attraktive Copa-Sondermodelle auf – von der  schnittigen Ibiza-Baureihe, vom sportlichen León und vom Altea und Altea XL Kombi.

Was macht Ihr Flottengeschäft?

Holger Böhme: Es wächst ziemlich stark. Die Anzahl der gewerblichen Zulassungen hat sich mit plus 81 Prozent fast verdoppelt, wobei Exeo und Ibiza wichtigste Wachstumsträger sind. Unser Marktanteil ist hier von 0,51 Prozent in 2009 auf 0,95 Prozent in 2010 gestiegen. Wir bauen jetzt die Dienstleistungen für große und kleinere Flottenkunden aus. Geplant ist, Ende 2011 60 Großkunden-Kompetenzzentren zu haben.[foto id=“343802″ size=“small“ position=“left“]

Da müsste dann eigentlich noch mehr Marktanteil möglich sein?

Holger Böhme: 2011 sollen es 1,3 Prozent werden. Wir gehen davon aus, dass Ibiza ST, Exeo ST und Alhambra größte Wachstumsträger in diesem Jahr sind. Wir setzen auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit Leasing-Gesellschaften zur Akquisition von Firmen-Fuhrparks und bauen im Firmen-Kundengeschäft unsere eigene Flottenorganisation weiter aus.

Was die generelle Marktabdeckung Ihrer Marke in Deutschland betrifft, haben sie 2008 nur der Hälfte möglicher Kaufinteressenten ein passendes Angebot machen können.

Holger Böhme: Aktuell liegt die Marktabdeckung aber schon bei etwa 65 Prozent. Und wir planen selbstverständlich, das in den nächsten Jahren noch weiter zu steigern. Zudem verfügen wir seit der Markteinführung des neuen Alhambra über die neueste Modellpalette der Unternehmensgeschichte.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: „Dann kennt uns jeder Dritte“: Seat-Deutschland-Chef Holger Böhme im auto.de-Gespräch – Teil II

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Video: Seat Exeo

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2010 haben Sie, was die Bekanntheit der Marke angeht, mit 29 Prozent nach 23 Prozent im Vorjahr die größte prozentuale Steigerung auf dem deutschen Automobilmarkt erreicht. Wie das?

Holger Böhme: Das hat mit unserem erfolgreichen Engagement in den Bereichen Fußball und Musik zu tun.

Sie sind Hauptsponsor der Uefa Europe League.

Holger Böhme: Nicht nur das, wir haben Jürgen Klopp, den Trainer von Borussia Dortmund, als Markenbotschafter gewonnen, obwohl wir bei seiner Verpflichtung natürlich nicht wussten, dass er mit seiner Mannschaft in dieser Saison einen so tollen Lauf hat. Hinzu kommt: Wir sind Werbepartner von Vereinen der Ersten und Zweiten Bundesliga und starten nun auch lokale Sponsoring-Aktivitäten im Handel.[foto id=“343803″ size=“small“ position=“left“]

Musikalisch scheinen Sie auf die hüftschwingende Shakira zu stehen?

Holger Böhme: Wer tut das nicht? Im Rahmen ihrer Europatournee waren wir im letzten Jahr Hauptsponsor. In diesem Jahr unterstützen wir die Festivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ ebenfalls als Hauptsponsor.

Also Markenbekanntheits-Tendenz nachhaltig steigend?

Holger Böhme: Davon können Sie ausgehen. Bis im Jahr 2014 planen wir 35 Prozent. Dann kennt jeder Dritte unsere Marke.

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