Das Autojahr 2014 – Teil I: „Balance zwischen Ökologie und Ökonomie wahren“
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Für 2014 erwartet der in Berlin ansässige Verband der Automobilindustrie einen weiteren Anstieg des Pkw-Weltmarkts um drei Prozent auf 74,7 Millionen. Präsident Matthias Wissmann geht davon aus, „dass sich alle relevanten Märkte positiv entwickeln werden“.

China über 17 Millionen, USA nahe 16 Millionen[foto id=“495255″ size=“small“ position=“right“]

China nimmt das Wachstumstempo demnach etwas zurück, doch mit „konservativ geschätzten“ plus sieben Prozent wird dieser Markt 2014 die 17-Millionen-Marke knacken, sagen die Experten auch voraus, dass sich die USA mit plus drei Prozent der 16-Millionen-Marke nähern. Westeuropa kommt den Angaben zufolge nach vier Jahren mit 11,6 Millionen Einheiten und zwei Prozent erstmals wieder ins Plus. „Das ist“, so Wissmann, „noch kein kraftvoller Aufschwung, eher eine Seitwärtsbewegung.“ In den neuen Ländern der Europäischen Union gehe die Erholung mit sieben Prozent Wachstum schneller voran.

Westeuropa-Erholung braucht Zeit

Die Anteile am Pkw-Weltmarkt sehen Fachleute Ende 2014 in China bei 23, in den USA bei 21 Prozent. Für Westeuropa geht die Branche von neun Prozent Rückgang auf knapp 16 Prozent aus. Hier erwartet der Verband in den kommenden Jahren zwar „ebenfalls einen Hochlauf, allerdings mit geringerer Dynamik – die Erholung braucht ihre Zeit.“ Für die Stärke der deutschen Automobilindustrie spreche, dass deren Pkw-Weltmarkt-Anteil rund ein Fünftel betrage, sie sich auf die Veränderungen eingestellt habe und „Schritt hält mit dem Wachstum“.

Deutscher Pkw-Markt bei rund drei Millionen

Deutsche Hersteller werden den Prognosen zufolge 2014 knapp 14,7 Millionen Pkw weltweit produzieren, davon rund 5,47 Millionen im Inland. Die Auslandsfertigung steige um sechs Prozent auf 9,2 Millionen. Der Export bleibe mit knapp 4,2 Millionen stabil. Der Pkw-Inlandsmarkt umfasst den Schätzungen nach im neuen Jahr rund drei Millionen Neuzulassungen, würde damit leicht über dem Niveau 2013 liegen.[foto id=“495256″ size=“small“ position=“left“]

Kohlendioxid-Ausstoß weiter reduziert

„Die Balance zwischen Ökologie und Ökonomie muss gewahrt werden“, verweist Wissmann darauf, dass sich die durchschnittlichen Kohlendioxid-Emissionen aller in Deutschland neu zugelassenen Pkw um vier Prozent auf 136 Gramm pro Kilometer reduziert hätten. Die Fahrzeuge deutscher Konzernmarken erreichten trotz ihres höheren Anteils an größeren Fahrzeugen 136,2 Gramm, was umgerechnet einem Mixverbrauch von nur noch fünfeinhalb Litern entspricht. Zuletzt seien 585 Modelle im Angebot gewesen, die unter fünf Liter Kraftstoff benötigten, vor zwei Jahren nicht einmal halb so viele. „Und 62 Modelle unserer Hersteller haben einen Verbrauch von unter vier Litern.“

„Regulierung muss stimulieren, nicht strangulieren“

Auch nach dem Kompromiss gebe Europa das weltweit schärfste Kohlendioxid-Ziel vor. Die 95 Gramm stehen für einem Spritverbrauch von nicht einmal vier Litern pro 100 Kilometer. Das sei extrem anspruchsvoll, allein mit klassischen Antrieben nicht erreichbar und erfordere eine Reduzierung um 35 Gramm von 2015 bis 2020. Wissmann: „Eine intelligente Kohlendioxid-Regulierung muss Innovationen stimulieren, sie darf sie nicht strangulieren.“[foto id=“495257″ size=“small“ position=“right“]

Ermutigende (Elektro-)Zeichen

Bei der Elektromobilität sieht der Verband ermutigende Zeichen: „Sie nimmt immer stärker Fahrt auf.“ Bis Ende 2014 planen deutsche Hersteller, 16 Serienmodelle mit Elektroantrieb auf den Markt zu bringen. Von Januar bis Oktober 2013 sind in Deutschland 6200 Elektro-Pkw samt Plug-in-Hybride neu zugelassen worden, 81 Prozent mehr als im Jahr davor. Mehr als drei Viertel davon sind reine Stromer.

„Auf freie Märkte angewiesen“

Mit Sorge sehe man den zunehmenden Protektionismus in vielen Ländern. „Das Exportland Deutschland ist auf freie Märkte angewiesen“, sieht Wissmann „große Chancen, die ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa bieten kann“.

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