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Der „Flügel“ ist zurück: Subaru-Renner WRX STi wieder als Stufenheck-Viertürer
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Subaru WRX STi: Understatement ist die Sache des japanischen Boliden sicher nicht. Bilder

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Subaru WRX STi: Bei geöffneter Koffer- und Motorraumklappe. Bilder

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Subaru WRX STi: Der riesige Flügel auf der Kofferraumklappe fällt wohl am meisten auf. Bilder

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Subaru WRX STi: Hinter den 18-Zöllern verbirgt sich eine große Brembo-Bremsanlage. Bilder

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Subaru WRX STi: Blick ins Cockpit. Bilder

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Subaru WRX STi: In die Außenspiegel sind Blinkerleisten integriert. Bilder

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Subaru WRX STi: Moderne Leuchteinheit vorn mit Xenon-Scheinwerfern. Bilder

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Subaru WRX STi: Blick unter die Motorhaube des 300 PS starken 2,5-Liter-Turbobenziners. Bilder

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Subaru WRX STi: Zeichen für einen bis zu 255 Stundenkilometer schnellen Japaner. Bilder

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Subaru WRX STi: Blick auf die Frontpartie mit typischer Lufthutze in der Motorhaube. Bilder

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Subaru WRX STi: Der Kompaktrenner baut auf dem Impreza auf. Bilder

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Oestrich-Winkel – Es gibt gleich eine ganze Reihe von Rallye-Ikonen. Der Lancia Delta beispielsweise gehört dazu. Oder der Audi Quattro. Doch selbst auf Spielekonsolen tritt dort auch der WRX immer wieder auf Augenhöhe gegen die anderen klassischen Protagonisten an. Er gilt als „heissester aller Subarus„, zumal in der aktuellen, ab rund 45 500 bis über 51 000 Euro teuren Zivilversion WRX STi, in der nicht nur als Fünftürer künftig in der Liste steht, Motto „Der ‚Flügel‘ ist zurück.“

„Auf vielfachen Wunsch der Fans“

Fahrvorstellung in Oestrich-Winkel im Rheingau. Jutta Sein scheint erleichtert. „Endlich“, sagt die Subaru-Deutschland-Sprecherin, „ist er auch wieder mit vier Türen zu haben.“ [foto id=“326983″ size=“small“ position=“left“]In den vergangenen drei Jahren kam der Japaner, der es durchaus mit Sportwagen vom Typ eines Porsche 911 aufnehmen kann, bloß in der Variante mit noch einer Tür mehr daher. Jetzt ist er erneut als Stufenheck-Pendant mit riesigem Flügel auf der Klappe des je nach Version rund 300 beziehungsweise 420 bis knapp 1220 Liter Gepäck fassenden Kofferraums zu haben. „Auf vielfachen Wunsch der Fans“, wie Jens Becker, Chef des im hessischen Friedberg ansässigen Importeurs, ausdrücklich betont. Eine mächtige Bremsanlage, Tempomat, Sportlederlenkrad, Sportschalensitze und Berganfahrhilfe sind unter anderem schon im Basispaket enthalten.

Bis zu 255 Stundenkilometern schnell

Man muss ihn ästhetisch nicht mögen: Aber dass er mit abgeregelten bis zu 255 Stundenkilometern „schnellster Subaru aller Zeiten“ ist, sieht man dem Kompaktrenner mit dem wuchtigen Stoßfänger, dem rechteckigen [foto id=“326984″ size=“small“ position=“right“]Lufteinlass, der typischen Hutze auf der Motorhaube, den ausgestellten Radhäusern und der sportlich gestalteten Schürze am Heck schon von außen an. Schaut man sich die Daten an, ist klar: Der kann noch mehr.

Aufgeladener Vierzylinder-Boxer mit 300 PS

Der Vierzylinder-Boxer holt sich laut Subaru-Technikspezialist und -Kundendienstleiter Bernhard Schäfer seine Kraft aus aufgeladenen 2,5 Litern Hubraum. Daraus entwickelt er 300 PS und über 400 Newtonmeter Drehmoment, die er über ein kurz übersetztes Sechsgang-Schaltgetriebe an alle vier Räder schickt, was für genauso stürmischen wie weitgehend traktionssicheren Vorwärtsdrang steht. Den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 legt dieser Subaru in kaum mehr als fünf Sekunden hin.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Bei „Sport Sharp“ geht es geschärft zur Sache; Schneller gefahren als ausgesprochen; Datenblatt

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Bei „Sport Sharp“ geht es geschärft zur Sache

Über ein Spezialprogramm sind vom Fahrer drei Einstellungen vorwählbar. Der „intelligente“ Modus, erläutert Schäfer, erleichtert mit weicherer Kraftentfaltung das Fahren im Stadtverkehr bei unteren und mittleren [foto id=“326986″ size=“small“ position=“left“]Drehzahlen. Der Sport-Modus gestattet dynamischeres Fahren in häufigeren Verkehrs- und Straßensituationen. Wechselt man auf „Sport Sharp“, geht es noch einmal schärfer zur Sache. Die Leistung enfaltet sich dann optimal, das Ansprechverhalten ist noch präziser.

Daneben können Drift-Liebhaber die Stabilitäts- und Traktionssysteme ihres WRX STi eingeschränkt arbeiten lassen. Oder wer sich aus extrem schwierigen Verhältnissen wie tiefem Schnee oder Schlamm befreien muss, der schaltet im Off-Modus bis aufs ABS das ganze System ab.

Schneller gefahren als ausgesprochen

Alles in allem: Gutes Handling, Stabilität beim Fahren, hohes Kurvenpotenzial und dank dreidimensionalem Flügel starker Anpressdruck auf der Straße darf man dem Boliden [foto id=“326987″ size=“small“ position=“right“]mit Sportfahrwerk sowie Sperrdifferenzialen vorn und hinten ruhig bescheinigen. Aber WRX-STi-Fahren will, wenn nicht gelernt, doch von den wenigen Hunderschaften in Deutschland zumindest geprobt sein. Die Änderungen an Radaufhängung, Federn, Dämpfern und Stabilisatoren sowie eine weitere Tieferlegung tragen zu noch dynamischeren Fahreigenschaften bei. Der WRX STi, so jedenfalls Subaru-Sprecherin Sein, fährt sich fast schneller, als man ihn aussprechen kann. Auch wenn gegenüber dem Vorgänger in der offiziellen Bezeichnung das Impreza jetzt fehlt.

Datenblatt: Subaru WRX STi
 
Motor: Vierzylinder-Turbobenziner
Hubraum: 2,5 Liter
Leistung: 231/300 kW/PS
Maximales Drehmoment: 407/4000 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 5,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: je nach Karosserievariante 250/255 Stundenkilometer
Umwelt: laut Subaru Mixverbrauch 10,5 Liter pro 100 Kilometer, 243 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro 100 Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Fahrdynamikregelung, Seiten-, Kopfairbags, Klimaautomatik, CD-Radio, 18-Zoll-Räder, 245er-Reifen
   
Preis: 45 400/50 500 Euro (Fünftürer), 46 900/51 500 Euro (Viertürer)

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Gast auto.de

Oktober 19, 2010 um 11:04 am Uhr

Na endlich. Als ich damals mit dem Gedanken spielte, mir einen WRX STi zu kaufen, kam er gerade als Fünftürer mit häßlichem Focus-Hintern raus. Da war er für mich gestorben. Ich hab sowieso nicht verstanden, wieso Subaru sich damals dem Mainstream anpassen wollte, schließlich war der WRX STi immer eine Fahrmaschine für Puristen. Design-Änderung, nur weil man glaubte, Papa wills sportlich und Mama praktisch mit Heckklappe? Mama würde doch sagen: 300 PS? Soviel Verbrauch? Neeneenee. Wäre das "Konzept" aufgegangen, hätte Subaru sicher kein Stufenheck mehr auf den Markt gebracht. Schön, dass man manchmal doch noch so etwas spürt, wie die Macht des Verbrauchers.
Aber warum hat man denn – wenn man schon die klassische Form wieder aufleben lässt – dieses Detail vergessen: Wo sind die goldenen BBS-Felgen? Die gehören einfach auf den WRX STi.
Übrigens: Oestrich-Winkel liegt nicht in Rheinhessen (Rheinland-Pfalz), sondern im hessischen Rheingau.

Gast auto.de

Oktober 19, 2010 um 10:45 am Uhr

Na endlich. Als ich damals mit dem Gedanken spielte, mir einen WRX STi zu kaufen, kam er gerade als Fünftürer mit häßlichem Focus-Hintern raus. Da war er für mich gestorben. Ich hab sowieso nicht verstanden, wieso Subaru sich damals dem Mainstream anpassen wollte, schließlich war der WRX STi immer eine Fahrmaschine für Puristen. Design-Änderung, nur weil man glaubte, Papa wills sportlich und Mama praktisch mit Heckklappe? Mama würde doch sagen: 300 PS? Soviel Verbrauch? Neeneenee. Wäre das "Konzept" aufgegangen, hätte Subaru sicher kein Stufenheck mehr auf den Markt gebracht. Schön, dass man manchmal doch noch so etwas spürt, wie die Macht des Verbrauchers.
Übrigens: Oestrich-Winkel liegt nicht in Rheinhessen (Rheinland-Pfalz), sondern im hessischen Rheingau.

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