Der Wolf, der die Steine liebt: VW kündigt neuen Amarok-Pickup für Ende September an

Der Wolf, der die Steine liebt: VW kündigt neuen Amarok-Pickup für Ende September an Bilder

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VW Amarok: ... und beim Zwischenstopp in Stotzing im Burgenland. Bilder

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VW Amarok: Pickup-Parade am Flughafen Schwechat in Wien ... Bilder

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VW Amarok: Blick unter die Motorhaube. Bilder

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VW Amarok: Heck-/Seitenansicht. Bilder

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VW Amarok: Die Ladefläche ist zweieinhalb Quadratmeter groß. Bilder

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VW Amarok: Heruntergelassene Pritschenklappe. Bilder

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VW Amarok: Leuchteinheit hinten mit Motorisierungsschriftzug. Bilder

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VW Amarok: Griff und Markenlogo an der Prischenklappe. Bilder

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VW Amarok: Große Leuchteinheit hinten mit Modellschriftzug. Bilder

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VW Amarok: Blick auf die Bedieneinheit rund um das Audiodisplay. Bilder

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VW Amarok: Blick auf den mittleren Armaturenträger. Bilder

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VW Amarok: Blick auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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VW Amarok: Blick auf den gut gegliederten Arbeitsplatz des Fahrers. Bilder

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VW Amarok: Blick auf den großen Außenspiegel. Bilder

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VW Amarok: Moderne Leuchteinheit vorn. Bilder

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VW Amarok: Das Markenlogo sitzt im Kühlergrill. Bilder

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VW Amarok: Die Front weist das typische VW-Gesicht auf. Bilder

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VW Amarok: Bei uns geht der Mittelklasse-Pickup Ende September an den Start. Bilder

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Stotzing – In der Sprache der Eskimos bedeutet es Wolf. Im romanischen Sprachraum könnte man es, abgeleitet von amare (für lieben) und von rock (für Fels/Stein), sinngemäß am ehesten vielleicht mit „Der, der den Fels (oder die Steine) liebt“ übersetzen. Wie dem auch sei: VW hat sich bei der Namensgebung für seine in der Nutzfahrzeug-Sparte der Wolfsburger im Umfeld von Ford Ranger, Mazda BT-50, Mitsubishi L200, Nissan Navara oder Toyota Hilux angesiedelte Produktneuheit für Amarok entschieden. Der Mittelklasse-Pickup geht bei uns Ende September zu Einstiegspreisen (ohne/mit Mehrwertsteuer) ab knapp unter 24 500/29 000 bis über 31 000/37 000 Euro an den Start.

Erst Doppel-, dann Einzelkabiner

„Es gab mal“, erinnert sich Jens Bobsien bei der Fahrvorstellung in Stotzing im österreichischen Burgenland an die 1990er-Jahre, „den Taro, den wir als Lizenz des Hilux von Toyota gefertigt haben, und danach“, so der [foto id=“306608″ size=“small“ position=“right“]Nutzfahrzeug-Sprecher von VW, „einen Caddy auf Golf-I-Basis mit langer Pritsche.“ Das war’s dann aber auch schon, so dass der Amarok im Grunde die erste richtige Pickup-Eigenentwicklung von Europas größtem Autobauer ist. Der Doppelkabiner mit vier Türen bietet Platz für fünf Personen. Den zweitürigen Einzelkabiner mit entsprechend längerer Ladefläche kündigt Bobsien für das erste Halbjahr 2011 an.

In Argentinien gefertigt

Äußerlich fährt der in Argentinien gefertigte jüngste Spross der Hannoveraner durchaus als VW vor. Gleiches gilt für das übersichtlich und funktionell gestaltete Cockpit, das die Bedienung ziemlich einfach macht. Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Sogar der elektronische Schleuderschutz samt Gespannstabilisierung und Offroad-ABS ist im Grundpaket schon enthalten. In der Stufe darüber sind etwa CD-Player und halbautomatische Klimaanlage an Bord, in der höchsten zum Beispiel eine noch wertigere Audioanlage. Die Zweitonner mit der gut zweieinhalb Quadratmeter großen Ladefläche können Zuladungen von über 650 bis fast 1140 Kilo transportieren [foto id=“306609″ size=“small“ position=“left“]und Lasten bis 2800 Kilo an den Haken nehmen. Die Wattiefe beträgt einen halben Meter.

Common-Rail-Turbodiesel mit 163 PS

Ein 163 PS starker 2,0-Liter-Common-Rail-Diesel mit zweistufig geregelter Biturbo-Aufladung, als Basismotor mit noch etwas mehr Leistung schon aus dem Multivan bekannt, treibt den robusten, mit Leiterrahmen und starrer Hinterachse samt mehrlagigen Blattfedern versehenen Neuling vorerst an. Der ist mit permanentem oder mit zuschaltbarem Allrad zu haben, die Einstiegsversion lediglich mit Hinterradantrieb. Schon früh ab 1500 Touren stellt der gleich doppelt befeuerte Vierzylinder recht kräftige 400 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung, macht den Amarok in der Spitze gut 180 Stundenkilometer schnell. Was den Mixverbrauch betrifft, finden sich für das Basismodell nur rund siebenhalb Liter zumindest im Datenblatt. Das ordentlich abgestufte Sechsgang-Schaltgetriebe überträgt die Kraft auf die Räder. Für schwerere Aufgaben hält es eine Geländereduzierung bereit.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: 122-PS-Selbstzünder folgt noch; Belebung im Segment; techn. Daten & Preis

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122-PS-Selbstzünder folgt noch

Ende des Jahres soll mit dem 122 PS und 340 Newtonmeter starken kleinen Turbodiesel die zweite Motorisierung folgen. Die für Autos dieser Art relativ günstigen Verbrauchswerte erlauben für die Direkteinspritzer Reichweiten [foto id=“306611″ size=“small“ position=“left“]von mehr als 1000 Kilometern, rechnet Bobsien vor.

Belebung im Segment

Alles in allem: Wenn man so will, bringt der Amarok die Hilux-Stärken im Gelände und die von Navara und L200 auf der Straße unter einen Hut, wo er sich um Pkw-ähnliches Fahrverhalten bemüht. Er wird in jedem Fall, ob gewerblich oder sogar als Lifestyler in der Freizeit genutzt, das Segment beleben, in dem zuletzt in Deutschland keine 10 000 Einheiten mehr neu zugelassen worden sind

Datenblatt: VW Amarok
  
Motor: Vierzylinder-Biturbodiesel
Hubraum: 2,0 Liter
Leistung: 120 kW/163 PS
Maximales Drehmoment: 400/1500-2000 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: je nach Antriebsart 10,8/11,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 182/181 Stundenkilometer
Umwelt: laut VW Mixverbrauch 7,6 bis 7,9 Liter pro 100 Kilometer,
199 bis 209 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung
(Auswahl):
Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Radio,
16/17-Zoll-Räder, 205/245er-Reifen
Preis
(ohne/mit Mehrwertsteuer):

24 320/28 940 bis 31 235/37 169 Euro.

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Gast auto.de

Juni 28, 2010 um 8:58 am Uhr

Ich denke nicht,das das große Nachteile sind…Welcher "normale Mensch" fährt schon dermaßen im Gelände rum,das Er an seine Grenzen kommt…

Gast auto.de

Juni 28, 2010 um 12:44 am Uhr

Der Amarok hat gegenüber dem Hilux 2 große Nachteile:
1. Laut Unterlagen braucht er Eurodiesel mit 51 ROZ und läuft nicht wie der Hilux mit 48 ROZ. (Dieses mag in Deutschland kein Problem sein, aber in anderen Ländern schon).
2. Er hat fast 5 cm weniger Bodenfreiheit, wodurch sehr viel mehr Steine auf Schotterpisten unter den Unterboden knallen oder man schlägt 5 cm früher auf, was beides im Gelände nicht sehr angenehm ist und mehr Wartungsaufwand verursacht.
Grüße

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