Die Neuen Bikes von Honda – Mittelklasse als Wachstumsspritze

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Honda verzeichnete in den beiden vergangenen Jahren ein starkes Wachstum. 2013 wuchs die Marke in Deutschland um satte 10,55 Prozent, was vor allem den vielen neuen Modellen und der Hinwendung zu preisgünstigen Motorrädern für Einsteiger geschuldet ist. Aus der Hatz um die tausendstel Sekunde weniger auf der Rennstrecke hat man sich indes rausgehalten. Das ändert sich in diesem Jahr – aber nur ein wenig, denn die Japaner haben nicht nur die überarbeitete CBR 1000 Fireblade und deren verfeinerte Schwester mit Zusatz SP im Köcher. Fünf weitere Neuerscheinungen und einige Weiterentwicklungen sollen Fans quer durch alle Segmente gewinnen.

Starten wir unseren Überblick bei dem „kleinsten“ Modell. Die CBR 300 sieht dem Schwestermodell CBR 1000 Fireblade durch die Vollverkleidung sehr ähnlich. Das Sportmotorrad ist aber mit dem stadttauglichen 286-Kubik-Einzylindermotor ausgestattet. Mit einer Leistung von 23 kW/31 PS ist es für Inhaber der A2-Lizenz geeignet. Die 164 Kilo schwere Maschine löst die 4.490 Euro teure Einsteigermaschine CBR 250 R ab.

Freunde sportlicher Mittelklasse-Motorräder dürften sich über die CBR 650 F freuen. Bei ihr handelt es sich um den völlig neu konstruierten Nachfolger der CBR 600 F. Die Neue bietet mit 64 kW/87 PS zwar weniger Leistung als die Vorgängerin, dafür soll der Reihenvierzylinder[foto id=“498011″ size=“small“ position=“right“] mehr Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen liefern. Neben der Vollverkleidung unterscheidet sich der sportliche Allrounder durch ein straffer abgestimmtes Fahrwerk und Stummellenker von der nackten CB 650 F. Ab Werk ist auch eine Drosselversion mit 35 kW/48 PS für Inhaber der Führerscheinklasse A2 erhältlich. Der Preis dürfte auf dem Niveau der Vorgängerin (rund 9.000 Euro) liegen.

Gleichzeitig wurde auch die technisch verwandte nackte 650er neu aufgelegt, die nun nicht mehr den Beinamen Hornet trägt. Sie wendet sich an die Fans, die lieber ohne Verkleidung unterwegs sind. Ein Preis für die CB 650 F steht noch nicht fest.

Ebenfalls in der Mittelklasse kommt das Straßenmotorrad CTX 700 mit Reihen-Zweizylindermotor und 35 kW/48 PS auf den deutschen Markt. Die ABS-Maschine ist als CTX 700 mit Halbschalenverkleidung und als CTX 700 N ohne Verkleidung erhältlich. Beide Modelle sind serienmäßig mit dem Doppelkupplungsgetriebe DCT ausgestattet. Der hohe Lenker ermöglicht eine aufrechte und entspannte Sitzposition. Der Preis steht zwar noch nicht fest, aber in den USA ist das Modell CTX 700 für umgerechnet rund 5.000 Euro erhältlich.

Einen Hubraumzuwachs auf 745 Kubik haben die ABS-Zweizylindermodelle NC 750 X, NC 750 S und der Roller Integra erhalten. Der Motor leistet 40 kW/54 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 68 Newtonmetern bereits bei 4.750 Touren. Die 48-PS-Modelle NC 700 S und X bleiben jedoch im Modell-Programm. Die unverkleidete NC 700 S steht für 5.730 Euro beim deutschen Händler, die Variante „X“ kostet 6.230 Euro.

Fans der VFR 800 F können nun aufatmen. Honda hat das einstmals so beliebte V4-Bike wieder aufleben lassen. Hierfür hat man den Sporttourer grundlegend überarbeitet und keine Schraube vom Vorgänger übernommen. [foto id=“498012″ size=“small“ position=“left“]Entsprechend wiegt die neue zehn Kilogramm weniger, wobei der Motor nun 106 PS leistet und ein Drehmoment von 75 Newtonmeter aufbietet. Inwiefern die Crosstourer-Variante VFR 800 X von den Neuerungen profitiert, ist noch unklar. Sie behält erst einmal die Technologie der alten VFR-Generation.

Wer bei der Neuauflage der CBR 1000 Fireblade auf ein Elektronik-Feuerwerk gehofft hat, wird enttäuscht werden. Honda hat es bei einem behutsamen Update belassen und die Ein- und Auslass-Kanäle modifiziert, was dem Motor einen Leistungszuwachs um 3 auf 133 kW/181 PS beschert. Eine Traktionskontrolle besitzt die Neue immer noch nicht, da die Drosselklappen weiterhin konventionell über einen Gaszug gesteuert werden. Erstmals gibt es aber eine für die Rennstrecke optimierte Fireblade mit dem Zusatz SP. Sie kommt mit Fahrwerkskomponenten des Feder-Spezialisten Öhlins, Brembo-Zange[foto id=“498013″ size=“small“ position=“right“]n und einem fahrfertigen Gewicht von 210 Kilo. Ohne SP kostet die Fireblade 15.200 Euro, mit 18.290 Euro.

Die hubraumstärkste Neuheit 2014 ist der Cruiser CTX 1300 DX mit Halbschalenverkleidung, Koffersystem und V4-Motor. Das Triebwerk mit 1.261 Kubikzentimetern Hubraum leistet 62 kW/84 PS bei 6.000 Touren. Zur Ausstattung gehören ABS, Traktionskontrolle und eine Stereoanlage mit zwei Lautsprechern und Bluetooth-Kommunikationssystem. Der Preis liegt bei 17.200 Euro. Mit dieser Palette von Neuheiten dürfte Honda auch in diesem Jahr einen enormen Zuwachs einfahren – vielleicht auch wieder zweistellig.

 

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