Audi

Die Zukunft des Armaturenbretts – Drehzahlmesser oder Nachtsichtassistent?
Die Zukunft des Armaturenbretts - Drehzahlmesser oder Nachtsichtassistent? Bilder

Copyright: auto.de

In Sachen Sicherheit und Fahrkomfort scheint ein modernes Fahrzeug kaum noch steigerungsfähig zu sein – zumindest nicht ohne großen und damit teuren Mehraufwand. Spurerkennung, automatisches Notfallbremsen, Head-up-Display oder Nachtsichtassistent: Die Liste der kleinen und großen Helfer kann in einem Automobil der Mittelklasse heute schon extrem lang werden.

Wo im Fahrzeug kann es in naher Zukunft da noch gravierende Veränderungen geben?

Ein Bereich, da sind sich alle Entwickler einig, wird das Armaturenbrett sein. „Wir arbeiten intensiv am frei programmierbaren Kombiinstrument“, sagt etwa Michael Dick, Vorstand Technische Entwicklung bei Audi.

Die Idee dahinter: Die Anzeigen im Display sind vom Fahrer frei wählbar und werden hoch auflösend und farbig dargestellt. Dabei können zum Beispiel die heutigen Analoginstrumente auf Wunsch perfekt nachgebildet werden, aber auch moderne, dreidimensionale Variationen sind möglich. Der größte Vorteil dieser Technik ist jedoch die hohe Flexibilität. Denn der Fahrer entscheidet selbst, ob er etwa eine besonders großen virtuellen Drehzahlmesser sehen oder das Bild des Nachtsichtassistenten vor Augen haben will. Natürlich kann auch die Navigation oder das Energieflussdiagramm eines Hybridfahrzeugs dargestellt werden. Zudem sind alle Anzeigen miteinander kombinierbar, können gleichzeitig oder nacheinander aufgerufen werden. Der Fahrer gibt seinen Wunsch einfach über das Bedienterminal oder Tasten auf seinem Lenkrad ein.

Audi hat diese Technik zum Beispiel bereits in Studien wie dem Audi quattro concept oder dem e-tron Spyder vorgestellt. Auf der Consumer Electronics Show (CES) zeigten die Ingolstädter Anfang Januar sogar einen Entwurf, der schon in naher Zukunft serienreif sein soll.

Neben der Flexibilität hat das frei programmierbare Kombiinstrument einen weiteren wichtigen Vorteil: Das Display direkt vor den Augen des Fahrers ist leichter ablesbar als ein Bildschirm in der Mittelkonsole. Und damit kann eine Information schneller und gefahrloser aufgenommen werden. Audi will daher auch nur Informationen programmierbar machen, die wichtig sind und den Fahrer nicht von seiner eigentlichen Aufgabe ablenken. Ein Fernsehmodul wird es im Kombiinstrument daher sicher nicht geben. Dafür darf eine Anzeige auf keinen Fall wegzuprogrammieren sein: der Tachometer.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Mazda CX-3.

Mazda CX-3: Gesund geschrumpft

Fiat 500.

Fiat 500 und 3+1: Elektrisch und eine Tür für den Nachwuchs

Jaguar E-Pace.

Jaguar E-Pace: Verfeinert und elektrifiziert

zoom_photo