Drastische Bußgelder im Ausland
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Deutsche Autofahrer im EU-Ausland aufgepasst. Immer mehr europäische Länder gehen schärfer gegen Verkehrssünder als in Deutschland vor. Hohe Geldbußen, sogar Freiheitsentzug oder die Beschlagnahme des Fahrzeugs können die Folge sein.

Verstöße gegen ein Tempolimit oder Alkohol am Steuer reißen dann ein großes Loch in die Urlaubskasse. So werden für alkoholisiertes Fahren in Großbritannien bis zu 5 980 Euro fällig. Auch für Vergehen wie das Überfahren einer roten Ampel muss der Urlauber etwa in Norwegen 630 Euro zahlen. Immerhin 230 Euro werden in den Niederlanden fällig, wenn der Fahrer mit dem Handy am Steuer erwischt wird. In der Schweiz sind für das gleiche Vergehen 85 Euro zu bezahlen. Auch ein Verkehrsverstoß im Nachbarland Belgien kann teuer werden. Wer hier etwa mit über 50 km/h schneller als erlaubt unterwegs ist, der muss mit 300 Euro und mehr rechnen.

Die Italiener gelten zwar als Genießer, aber beim Alkohol am Steuer ist auch in Italien der Spaß schnell vorbei. 530 Euro und mehr werden fällig, wenn Fahrer alkoholisiert am Steuer erwischt werden. Bei mehr als 1,5 Promille Alkohol im Blut wird nicht lange gefackelt: Das eigene Auto wird beschlagnahmt, enteignet und zwangsversteigert. Positiv für Verkehrssünder: Einige europäische Länder wie etwa Großbritannien und Griechenland gewähren auf bestimmte Bußgelder Rabatte von bis zu 50 Prozent. Voraussetzung: Das Bußgeld muss sofort bezahlt werden.

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