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Driften hinter dem Polarkreis
Driften hinter dem Polarkreis Bilder

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Ivalo/ Finnland – 30.01.2013 – Minus 25 Grad, zugefrorene Seen, eine dicke Schneeschicht auf den Straßen – genau der richtige Ort, um das Fahren am Limit zu lernen. Rund 300 Kilometer nördlich des Polarkreises, nahe der finnischen Stadt Ivalo, bietet Porsche seinen Kunden ein intensives Fahrtraining im Grenzbereich an.

Minus 25 Grad, zugefrorene Seen, [foto id=“451656″ size=“small“ position=“right“]eine dicke Schneeschicht auf den Straßen – genau der richtige Ort, um das Fahren am Limit zu lernen. Rund 300 Kilometer nördlich des Polarkreises, nahe der finnischen Stadt Ivalo, bietet Porsche seinen Kunden ein intensives Fahrtraining im Grenzbereich an. Gefahren wird auf heckgetriebenen 911S, dem Allradler 911 4S, Turbos mit Allradantrieb und 368 kW/500 PS, dem mit Mittelmotor und Heckantrieb ausgerüsteten Boxster sowie dem Panamera GTS. Zwei Tage lang kann auf Eis alles gelernt werden, was die Sportwagen aus Stuttgart auch bei extremen Bedingungen leisten.

5.690 Euro ohne Flug müssen die Teilnehmer für so eine viertägige Tour bezahlen. Die Anreise erfolgt am besten mit dem Flugzeug über Helsinki nach Ivalo. Ankunft in der Winterlandschaft gegen 15.00 Uhr. Auf dem kleinen Flughafen gibt es keine Passagierbrücken, die einen warm in das Flughafengebäude bringen. Über eine Treppe geht es aus dem Flugzeug auf das Rollfeld. Die strenge Kälte von über Minus 20 Grad geht sofort durch die Kleidung und die trockene Luft reizt[foto id=“451657″ size=“small“ position=“left“] zum Husten. Wer Mütze, Handschuhe oder Schal vergessen hat, steht hier auf verlorenem Posten. Mit dem Bus geht es dann in rund 40 Minuten bis zum Hotel durch eine für uns Mitteleuropäer kaum vorstellbare Winterlandschaft mit tief verschneiten Wäldern und schneebedeckten Fahrbahnen. Und auf der kurzen Fahrt zum Hotel wird es schon stockdunkel. Beim Abendessen stellen sich die Verantwortlichen des Trainings vor und geben einen kurzen Ablaufplan für die nächsten Tage.

Schon um acht Uhr geht es am nächsten Tag mit dem Briefing und der Einteilung der Teams weiter. Rund 30 Minuten dauert die Fahrt zur Porsche-Basis. Die Teilnehmer bekommen ihre Fahrzeuge zugeteilt und hinter den einzelnen Instruktoren geht es auf den großen See, der komplett mit einer 80 Zentimeter dicken Eisschicht bedeckt ist. Handlingkurse, Kreisbahnen und Slalomstrecken bereiten permanent die sogenannten „Icemaker“ jede Nacht vor.

Bis auf die speziellen Nokian-Reifen mit vier Millimeter[foto id=“451658″ size=“small“ position=“right“] langen Spikes sind die Fahrzeuge absolut serienmäßig. Die heckangetriebenen Boxster und der 294 kW/400 PS starke 911 S verfügen sogar über sechs Millimeter lange Spikes, 420 Stück pro Reifen. ESP ausschalten, und schon kann es losgehen. Geführt durch die Instruktoren der Driving Experience kann es beginnen, die Unterschiede zwischen Allrad- und Heckantrieb zu erfahren und mit beiden Varianten gekonnte Drifte auf das Eis zu zaubern. Schnell wird klar: Ist der Allradler erst einmal im richtigen Driftwinkel angekommen, bedarf es viel weniger Lenkeinschlag als beim Hecktriebler, der dafür leichter in die gewünschte Position mit heraushängendem Heck zu bringen ist.

Als besonders agil erweist sich dabei der mit Mittelmotor, Heckantrieb und 232 kW/315 PS bestückte Boxster S. Es ist unglaublich, wie schnell er auf Lenkbefehle und Gaswechsel reagiert, fast wie auf trockener Piste. Da zeigt sich die Ausgewogenheit des Konzepts. Allerdings bedarf es schneller Reaktionen des Fahrers, da das Heck schnell zum Ausbrechen neigt. Mit Gefühl am Lenkrad und im Gasfuß lässt er sich Millimeter genau um jede Ecke driften. Die Allradler bringt der Pilot am einfachsten durch kurzes Einlenken und sofortiges Bremsen zum gewünschten Schwenken des Hecks – [foto id=“451659″ size=“small“ position=“left“]und dann nur leichtes Gegenlenken und Gas geben. Instruktoren begleiten die Teilnehmer, die über Funk loben oder Ratschläge für Verbesserungen erteilen. Das meist gehörte Wort war „Gas, Gas, Gas“. Alle 40 Minuten wechseln Sektionen und die Fahrzeuge. Die Stunden driften auf diese Weise im wörtlichen Sinn davon und schon ist Zeit für die Mittagspause. Danach stört starker Wind mit eisiger Kälte das Programm. Der aufgewirbelte Schnee sorgt dafür, dass die Sichtverhältnisse nahezu auf Null sinken, und da es zudem schon dunkel wird, brechen die Instruktoren aus Sicherheitsgründen mit dem Versprechen ab, das Verpasste am nächsten Tag nachzuholen. Also noch früher aufstehen.

Um sieben Uhr am nächsten Tag sitzen wir schon in den Autos auf dem Eissee. Schnell ist zu sehen, dass alle Teilnehmer am ersten Tag jede Menge gelernt haben. Wechseldrifts und langgezogene Drifte sind kein großes Problem mehr, egal ob Allrad oder Heckantrieb. Und auch die Forderung der Instruktoren, mehr Gas zu geben, bleibt mehr und mehr aus. Wer sich allerdings zu sicher wähnt, wird schon mal mit einem Ausrutscher in den Tiefschnee bestraft. Die Befreiung aus dieser Situation besorgt Porsche standesgemäß mit einem Cayenne.

Als kleines Extra hat das Porsche-Team auch noch die großen und schweren Panamera GTS mit Allradantrieb und V8-Zylinder mit 316 kW/430 PS nach Ivalo gebracht. Auf einem kleinen, abgelegenen See bekommt jeder die Gelegenheit, auch dieses Dickschiff mit seinem schweren[foto id=“451660″ size=“small“ position=“right“] Frontmotor zu bewegen. Und es ist kaum zu glauben, der Viertürer lässt sich ebenso in den Drift versetzen wie die reinrassigen Sportwagen. Alle Reaktionen geschehen aber etwas träger. Die Drifts wirken im Panamera fast schon gemütlich. Abschluss des Trainings ist ein rund zwei Kilometer langer Handlingkurs, der alle Sektionen bietet, die in den vorangegangenen Übungen praktiziert wurden. Leider wird es viel zu schnell wieder dunkel und auch die Uhr zeigt: Der ultimative Fahrspaß wird jetzt beendet. Alle sind zwar geschafft, aber sich einig, dass sie auch noch die ganze Nacht durchfahren würden. Zufrieden schlafen die ersten schon auf der Rückfahrt zum Hotel im Bus ein. Und auch die Instruktoren sind zufrieden. Nicht der kleinste Schaden an den Fahrzeugen ist zu beklagen.

[foto id=“451661″ size=“small“ position=“left“]Am nächsten Tag gibt es zum Abschluss noch eine zweistündige Fahrt mit Motorschlitten. Um viele Erfahrungen reicher und mit dem Gefühl, bei unseren winterlichen Verhältnissen auch brenzligen Situationen gewachsen zu sein, steigen die Teilnehmer wieder in den Flieger Richtung Heimat. Wer soviel Geld für ein Auto ausgibt wie Porsche-Kunden, sollte sich auch nicht scheuen, die 5.690 Euro für ein solches Training zu investieren, das neben jeder Menge Spaß, auch noch das Gefühl vermittelt, was mit dem Fahrzeug zu machen ist, um es auch in Notsituationen zu beherrschen.

 

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