DTM: Audi-Werksfahrer Jarvis auf den Spuren von Kristensen
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Ein Audi-Pilot fiebert dem Auftakt der neuen DTM-Saison am 25. April auf dem Hockenheimring ganz besonders entgegen: Oliver Jarvis.

Jüngste Audi-Werksfahrer

Der mit 26 Jahren jüngste Audi-Werksfahrer ist Nachfolger von Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen im Audi Sport Team Abt Sportsline und startet nach zwei Lehrjahren mit einem Vorjahresmodell zum ersten Mal mit einem aktuellen Audi A4 in der populärsten internationalen Tourenwagen-Rennserie.

Zum Kreis der Titelanwärter

Damit zählt er automatisch . „Ich freue mich natürlich sehr, dass mir Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich diese Chance gegeben hat“, sagt der junge Brite, der genau wie der zweifache DTM Champion Mattias Ekström in Ermatingen auf der Schweizer Seite des Bodensees lebt.

Vorbereitung

„Ich werde alles daransetzen, einen guten Job zu machen, und meinen Teil dazu beitragen, dass der Titel am Ende der Saison erneut an Audi geht.“ Bei der Vorbereitung auf die Saison 2010 überlässt Jarvis nichts dem Zufall. „Ich arbeite intensiv an meiner Fitness“, sagt der Brite. „Eigentlich mache ich nichts anders als in den Jahren zuvor. Ich nutzte allerdings die Tatsache, dass ich nun in der Schweiz lebe, um regelmäßig Ski und Snowboard zu fahren. Das ist ein ausgezeichnetes Fitnesstraining und macht viel Spaß – und die frische Luft tut gut.“ Auch Work-outs im Fitnessstudio stehen jeden Tag auf dem Programm.

„Kurz vor dem Saisonstart möchte ich dann noch eine Fitnesswoche in der Sonne von Gran Canaria einschieben“, meint Jarvis, der nebenbei intensiv Deutsch lernt – schließlich fährt er für einen deutschen Automobilhersteller und in einer Rennserie, die ihre Wurzeln in Deutschland hat. Einmal pro Woche besucht Jarvis sein neues Team Abt Sportsline, bei dem er sich schon zu Hause fühlt. „Ich kannte die Abt-Jungs ja schon aus den letzten beiden Jahren und beim ‚DTM im Schnee‘-Event im Dezember habe ich sie noch besser kennengelernt. Ich denke, wir werden prima zusammenarbeiten.“ Das gilt auch für seinen neuen Fahrzeugingenieur Franco Chiocchietti, der in den vergangenen sechs Jahren den A4 DTM von Tom Kristensen betreut hat. „Bei jedem Besuch studieren wir gemeinsam die Datenaufzeichnungen aus dem Vorjahr. Das wird mehr helfen, wenn die Saison endlich beginnt.“

Neues Arbeitsgerät

Sein neues Arbeitsgerät, den 2009er-A4 DTM, hat Oliver Jarvis vor Weihnachten bereits ausprobiert. „Man spürt, dass das Auto mehr Abtrieb hat als das Vorjahresmodell, das ich vorher gefahren habe. Es wurden viele kleine Dinge optimiert, die sich in der Addition deutlich in der Rundenzeit bemerkbar machen.“ Erstmals verfügt Oliver Jarvis in der DTM über dasselbe Material wie Mattias Ekström, Timo Scheider und Martin Tomczyk. „Ich kann es kaum erwarten, dass es losgeht“, gesteht er. „Ich weiß, dass es gegen meine Teamkollegen und auch gegen die Mercedes-Jungs ein harter Job wird – aber ich freue mich auf die Herausforderung.“

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