Ladestationen

E-Vision: Freier Weg zur Ladestation
auto.de Bilder

Copyright: Toyota

Mangelnde Reichweite und fehlende Infrastruktur bremsen die Elektroautos immer noch aus. Das Ziel der Bundesregierung von einer Million Stromern auf deutschen Straßen bis 2020 erscheint unter diesen Umständen als Utopie. Jetzt gibt es einen kleinen Silberstreif am elektrischen Horizont. Das Berliner Unternehmen Hubject GmbH präsentiert eine neue Lösung zur Erfassung des Status von Parkflächen an Ladestationen im Intercharge-Netzwerk. Damit soll das Ärgernis von belegten Parkplätzen vor Ladestationen aus dem Weg geräumt werden.

Das Unternehmen erfasst und übermittelt nach eigenen Angaben nicht nur die dynamischen Belegungsdaten von Ladestationen unterschiedlicher Betreiber, sondern auch Betreiber-übergreifende Informationen zur Verfügbarkeit von Parkflächen vor einer Ladestation. Im Rahmen eines Pilot-Projektes seien Park-Sensoren in die heutige System-Landschaft der Elektromobilität integriert worden.

Und so funktioniert es: Sensoren in unmittelbarer Nähe der Ladestation registrieren, ob eine Parkfläche vor einer Ladestation belegt ist oder nicht. Sowohl Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor als auch Elektroautos, die Parkflächen vor Ladestationen blockieren, werden erfasst. Elektroautofahrer können so vorab erkennen, ob eine Station wirklich für einen Ladevorgang angesteuert werden soll. Durch die Echtzeitverbindung der Sensoren wird der Status beider Systeme in die Navigationssysteme und Ladestationskarten von Unternehmen im Partnernetzwerk übertragen und dem Elektroautofahrer unmittelbar angezeigt. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Erst der Praxis-Test im dichten Stadtverkehr wird zeigen, ob das System wirklich hilfreich ist.

Zurück zur Übersicht

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Mazda CX-3.

Mazda CX-3: Gesund geschrumpft

Fiat 500.

Fiat 500 und 3+1: Elektrisch und eine Tür für den Nachwuchs

Jaguar E-Pace.

Jaguar E-Pace: Verfeinert und elektrifiziert

zoom_photo