Erstes automatisches Notruf- und Ortungssystem für Motorradfahrer

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Das nach Unternehmensangaben weltweit erste elektronische Notruf- und Ortungssystem für Motorradfahrer „RiderEcall by Schuberth“ stellt der Helmspezialist Schuberth auf der Motorradmesse Intermot in Köln (3. bis 7. Oktober) vor. Das GPS-basierte Notrufsystem besteht aus einer Motorrad- und einer Helmeinheit, die mit insgesamt fünf Sensoren ausgerüstet sind. Unfälle können so automatisch erkannt, Notrufe sofort abgesetzt und geeignete Hilfemaßnahmen schnell und zielgenau eingeleitet werden.

Die Motorradeinheit wird ähnlich wie ein Navigationssystem an den Lenker befestigt. Die Helmeinheit findet ihren Platz an der Rückseite des Kopfschutzes. Insgesamt fünf Sensoren, insbesondere Beschleunigungs- und Neigungssensoren, kontrollieren kontinuierlich die Parameter der Fahrbedingungen.

Die Motorradeinheit verfügt darüber hinaus über einen GPS-Empfänger, ein GSM-Modul inklusive SIM-Karte für das T-Mobile-Mobilfunknetz sowie wie ein eingebautes Mikrofon und einen Lautsprecher. Lösen die Sensoren einen Alarm aus, wird eine Notruf-SMS an die eCall-Notrufzentrale gesendet. Diese SMS beinhaltet bereits die GPS-Koordinaten und anhand der Rufnummer kann der Motorradfahrer sofort identifiziert werden. Gleichzeitig baut die Motorradeinheit eine Telefonverbindung zum Disponenten der Notrufleitstelle auf. Über den Lautsprecher und das Mikrofon wird versucht, mit dem Motorradfahrer in Verbindung zu treten. Meldet dieser Hilfebedarf oder kann gar nicht antworten, werden die GPS-Koordinaten sowie alle anderen verfügbaren Daten über die Person und den Unfallhergang sofort an die nächste Rettungsleitstelle weitergegeben, um Rettungskräfte zur Unfallstelle zu entsenden.

Das System ist nicht nur für Schuberth-Helme, sondern für Helme fast aller Hersteller einsetzbar. Das gesamte Sicherheitspaket basiert auf einem 24-monatigen Abonnement, das nach Ablauf um weitere 24 Monate verlängert werden kann. Das System wird ab Januar 2013 in Deutschland erhältlich und einsatzbereit sein. Über den Preis schweigen sich die Braunschweiger aber noch aus.

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