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Erweiterung des Mercedes-Benz Werks Rastatt
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Mit der Erweiterung des Werks Rastatt und der damit verbundenen Investition von 600 Millionen Euro baut Mercedes-Benz sein Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge weiter aus. Zusätzlich entsteht für weitere 800 Millionen Euro ein neues Werk im ungarischen Kecskemét.

Insgesamt investiert das Unternehmen damit rund 1,4 Milliarden Euro in die beiden Standorte. Ab Ende 2011 laufen in Rastatt die ersten Fahrzeuge der Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse vom Band. „Mit dieser bedeutenden Investition stellen wir die Weichen für unsere Zukunft im Kompaktwagensegment und sichern langfristig den Standort Rastatt. Wir investieren zudem auch weiter in unsere Standorte in Deutschland, allein in den Jahren 2009 und 2010 rund drei Milliarden Euro“, sagte Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Die Erweiterung des Werks Rastatt ist ein klares Bekenntnis zu unserem Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge und der ausgezeichneten Leistung der Rastatter Mitarbeiter“, so Zetsche weiter.

In Rastatt ist in Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden eine weitere Produktionshalle entstanden, in der demnächst der Aufbau der Produktionsanlagen für den Karosserierohbau beginnt. Für diese Halle ist eine direkte Bahnanbindung vorgesehen, so dass Teile direkt in der Produktion angeliefert und dort entladen werden können. Der zusätzliche Karosserierohbau hat eine Grundfläche von rund 66.000 Quadratmetern. Dort werden auch Teile aus der Region verbaut: Im nahe gelegenen Kuppenheim erfolgte im Juni der Spatenstich für ein neues Mercedes-Benz Presswerk, das ab 2011 unter anderem Außenhautteile für die Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse produzieren wird. Die Gesamtinvestitionen für das Presswerk in Kuppenheim belaufen sich auf rund 70 Millionen Euro.

Mit der Erweiterung seiner Produktpalette im Kompaktfahrzeugsegment wird Mercedes-Benz künftig vier statt bisher zwei Modelle anbieten, um neue Kundengruppen zu gewinnen und in zusätzlichen Märkten zu wachsen. Auch die zukünftigen Modelle werden Produktaspekte bieten, die schon heute bei Kunden der A- und B-Klasse beliebt sind – wie etwa das großzügige Raumangebot.

„Für die Wettbewerbsfähigkeit im preissensiblen Kompaktfahrzeugsegment sind die Produktionskosten ein wesentlicher Faktor: Der Produktionsverbund der Werke Rastatt und Kecskemét wird hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten“, sagte Rainer Schmückle, Chief Operating Officer Mercedes-Benz Cars. „Drei von vier Fahrzeugen der Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse kommen künftig aus dem Werk Rastatt. Damit bleibt der Standort ein zentraler und bewährter Bestandteil unseres Produktionsnetzwerks.“ Mercedes-Benz ist bereits jetzt mit der A- und B-Klasse erfolgreicher Premium- Hersteller von Kompaktfahrzeugen. Seit dem Produktionsbeginn der A-Klasse 1997 und dem Start der B-Klasse 2005 liefen über 2, 4 Millionen A-und B-Klassen vom Band. Von 2002 bis 2005 hat die Daimler AG für die zweite Generation der A-Klasse und die B-Klasse bereits rund 900 Millionen Euro in das Werk Rastatt investiert.

Ab Ende 2010 wird die Produktion im Werk Rastatt zudem mit der Kleinserie einer elektrisch betriebenen A-Klasse E-Cell erweitert. Peter Wesp, Leiter des Mercedes-Benz Werks Rastatt: „Mit der Kleinserien-Produktion der A-Klasse E-Cell wird das Werk Rastatt einmal mehr seine Kompetenz für Premium- Kompaktfahrzeuge beweisen. Auch auf die Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse bereiten sich die Mitarbeiter schon jetzt intensiv vor – wir sind also für die Zukunft bestens gerüstet und hoch motiviert.“

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