Scheinwerfer-Test

Es werde Licht: Motorrad-Scheinwerfer im Test

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Welcher Motorradscheinwerfer leuchtet die Straße bei Dunkelheit am besten aus? Dieser Frage ging der ADAC bei einem Test mit älteren Streuscheiben-, aktuellen Freiflächen- und Xenonscheinwerfern und modernen LED-Anlagen nach. Das Ergebnis ist eindeutig.

Laut der Tester stellt die Scheinwerferanlage der BMW K 1600 GTL „das derzeitige Optimum“ dar. Die Kombination aus Xenonbrenner für das Abblendlicht und zwei H7-Freiflächenscheinwerfern für das Fernlicht schnitt in fast allen Kriterien sehr gut ab. Besonders die Reichweiten und die Gleichmäßigkeit des Lichtstrahls überzeugten die Experten. Eine Spezialität des aufwendigen Abblendlichts der Tourenmaschine ist die kontinuierliche Ausrichtung des Lichtstrahls, der die Bewegungen des Motorrades ausgleicht.

LED-Scheinwerferanlagen wie in der BMW R 1200 GS, der Yamaha FJR 1300 AE und der Yamaha MT-09 können vor allem in Sachen Fernlicht punkten, ihre weißen, weit reichenden Lichtstrahlen machen Nachtfahrten sicherer. Die LED-Abblendlichter der beiden Maschinen erzeugen einen intensiv ausgeleuchteten Bereich direkt vor der Maschine. „Unter den am Markt weit verbreiteten Systemen erweisen sich die vier einzelnen Freiflächenscheinwerfer mit H7-Lampe, wie sie an der alten Honda VFR 800 verbaut sind, als voll konkurrenzfähig“, stellen die Tester fest.

Die Reichweiten von Abblend- und Fernlicht ermöglichten eine sichere Fahrt bei Dunkelheit. Nur das gelbe Licht erschwere im Vergleich zum LED-System die kontrastreiche Sicht, so der ADAC. Als „absolut empfehlenswert“ bezeichnet der Club die Umrüstung alter Modelle auf LED-Rundscheinwerfer, dafür müssen rund 300 Euro einkalkuliert werden.

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