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Europäisches Peugeot-Treffen – Die Parade des Löwenrudels

Europäisches Peugeot-Treffen - Die Parade des Löwenrudels Bilder

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Kalevi Tiusanen sieht noch ein wenig müde aus an diesem Morgen. Gut, das mag auch am schweren italienischen Rotwein liegen, den es gestern Abend zum Dinner gegeben hat. Doch Schuld daran sind vor allem die 3.000 Kilometer, die der Pensionär gerade mit seinem über 40 Jahre alten Peugeot 404 Cabrio abgespult hat. Denn Tiusanen wohnt in Tampere in Finnland. Doch lässt es sich der Oldtimer-Fan nicht nehmen, auf eigener Achse zu jedem europäischen Treffen der „l’Aventure Peugeot“ anzureisen. Und weil sich die Fans der Löwenmarke diesmal in Salsomaggiore in der italienischen Po-Ebene getroffen haben, war der Weg halt mal wieder etwas weiter.

[foto id=“359698″ size=“small“ position=“left“]„Aber das ist für mich wie Urlaub“, sagt der freundliche Finne und lobt sein rotes Cabrio als gemütlichen Reisewagen. „Wir sind in einem Rutsch durchgefahren und hatten keine Probleme.“ Na ja, fast keine: Irgendwo kurz hinter der Fähre in Rostock ist die Tachowelle gebrochen. „Die musste ich ausbauen und den Rest nach Gefühl fahren“, erzählt Tiusanen. Bei einem Oldtimer sollte das eigentlich kein Problem sein. „Aber mein Wagen läuft noch immer 160 Sachen, da war schon ein wenig Vorsicht angesagt, ich will meinen Führerschein ja noch ein paar Jahre behalten.“

Wie Tiusanens 404 sind viele der rund 160 Autos auf eigener Achse in das Kurstädtchen zwischen Parma und Piacenza gekommen. Denn Peugeot-Sammler sind mit ihren Fahrzeugen offenbar lange nicht so zimperlich wie man es von den Nobelmarken kennt: Wo Porsche, Mercedes oder Bugatti meist in Ausstellungen stehen, müssen sich die Old- und Youngtimer der Löwenmarke oft genug noch immer im Alltag bewähren. Deshalb gibt es für sie auch keine Huckepack-Anreise, sondern sie müssen sich selbst über Gotthard oder Brenner kämpfen. Klar, für die vielen 504 Coupé und Cabrios, die offenen 205 und erst [foto id=“359699″ size=“small“ position=“left“]recht das 406 Coupé, das zu den jüngsten Autos im Tross zählte, war die Fahrt nach Italien nicht mehr als ein Sonntagsausflug. Aber mit einem 203 Cabriolet von 1955 oder einem 62er 403 Pick-Up von Belgien bis in die Emilia Romagna – da braucht man viel Geduld und ordentlich Sitzfleisch.

Spuren, die das Leben hinterlassen hat

Dass die Autos von ihren Besitzern hart ran genommen werden, kann man den Wagen bei der Parade auf dem großen Platz vor der Therme von Salsomaggiore auch ansehen. Schnell hat der rote Teppich ein paar schwarze Flecken von eindeutiger Herkunft. Die Motoren stottern und knattern, und die Karossen haben fast alle eine ordentliche Pattina. Hier mal ein Kratzer, dort eine Beule, rissige Ledersitze oder trübe Scheiben – das sind Spuren, die das Leben hinterlassen hat.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Europäisches Peugeot-Treffen – Teil II

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[foto id=“359701″ size=“small“ position=“left“]Nur die ganz alten Autos aus der werkseigenen Sammlung in Sochaux und die meisten Vorkriegswagen wurden doch auf dem Hänger nach Salsomaggiore gebracht. „Man muss sich und seinem Auto ja nicht alles zumuten“, sagt Michael Kreuz. Er ist der Chef des deutschen Peugeot-Vorkriegsregisters, in dem immerhin rund 300 Fahrzeuge geführt werden, und kam mit einem 402 von 1937 über die Alpen. Allerdings hat der schmucken Limousine mit der originalen Lackierung der Pariser Taxen die schonende Anreise nichts geholfen: Bei dem großen Schaulaufen durch die Po-Ebene blieb der Wagen nach kaum 20 Kilometern mit einem Motorschaden liegen.[foto id=“359702″ size=“small“ position=“left“]

Sehr viel ältere Autos haben es da deutlich weiter geschafft: Die Quadrilette von Daniele Belucci zum Beispiel, mit Baujahr 1924 der Methusalem und mit zehn PS nun wirklich nicht übermotorisiert, zuckelte angsam aber zuverlässig bis zum Mittagsstopp nach Fontanella.

Auch Kalevi Tiusanen genießt die Rundfahrt zwischen den Schlössern in einer Gegend, in der es ständig nach Parma-Schinken und Parmesan-Käse duftet, lgibt freudig Gas und lässt sein rotes Cabrio durch die Kurven schnellen. Er kostet jeden Kilometer aus und hängt gleich noch eine Woche in Italien dran, bevor der Weg wieder nach Norden führt.

Das nächste Peugeot-Meeting hat er schon auf dem Zettel. Aber da wird die Anreise deutlich kürzer: Denn 2012 trifft sich die Peugeot-Gemeinde in Deutschland.

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