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Fahrbericht Opel Zafira: In alter Frische
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Seit seinem Erscheinen auf dem Markt lieferte der Opel Zafira das Vorbild für viele Familien-Vans. Er war und ist ein Muster an Innenraumflexibilität.

Seine Sitze lassen sich in allen denkbaren Varianten verschieben und versenken, so dass für viele Transportzwecke die richtige Konstellation gefunden werden kann. Auch die dritte Reihe für den Nachwuchs gehört zum Serienumfang. Wir fuhren jetzt noch einmal den Opel Zafira 1.9 CDTI in der besten Ausstattungsversion namens Cosmo mit Sechs-Gang-Automatik für einen Listenpreis von 32 570 Euro.

Es wird einiges geboten

Der Preis ist kein Pappenstiel. Allerdings bietet der Opel Zafira Cosmo auch eine Menge für das Geld, zum Beispiel eine umfangreiche Ausstattung, die auch ein CD-Radio. Navigation und eine Klimaautomatik umfasst. Bei der Cosmo-Ausstattung bleiben nur wenige Wünsche offen, die Opel natürlich gegen Aufpreis gern erfüllt. Die Rüsselsheimer beziffern den Preisvorteil beim Cosmo gegenüber einer Ausstattung einer einfacheren Version mit Hilfe der Aufpreisliste auf mehr als 3000 Euro.

Er ist gut unterwegs

Der 1,9-Liter-Vierzylinder-Diesel leistet 110 kW / 150 PS, genug für einen Beschleunigung in flotten 10,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit nahe der 200-km/h-Marke, die bei hoher Luftdichte auch schon einmal ohne Rückenwind übertroffen wird. Von außen lässt unser Zafira keinen Zweifel daran, dass er zu den Dieseln zählt, innen bleibt von dem nervigen Geräusch aber nur noch ein nicht unangenehmes, aber deutliches Knurren.

Dahingleiten oder per Knopfdruck…

Eine gerade noch angenehme schnelle Reisegeschwindigkeit auf Autobahnen liegt bei 180 km/h. Dann übertönen zwar die Fahr- und Windgeräusche den Motor, aber der Zafira liegt ruhig auf der Bahn. Sein Fahrwerk und seine Lenkung entsprechen dem Standard guter Limousinen aus dem Hause Opel. Der Zafira stellt den Fahrer nicht vor Probleme, die das IDS-Fahrwerk und letztlich das Elektronische Stabilitätsprogramm nicht lösen könnten.

Wem das alles zu ruhig vorangeht, der konnte bei unserem Cosmo mit einem Knopfdruck eine schärfere Gangart wählen. Dann reagieren die Dämpfer sportlicher, was ein wenig vom Fahrkomfort und viel von der Neigung in Kurven nimmt. Auch das Getriebe agiert spontaner. Der Zafira hat also einen Sportschalter für Familienvater oder -mutter, wenn die Lieben nicht an Bord sind.

Höhe macht Spaß

Das mag mancher, der es lieber flinker angehen lässt als einen gerechten Ausgleich für den Sitzkomfort in der zweiten Reihe sehen. Schiebt man die Bank zurück und vergrößert die Lehnenneigung, reisen die Passagiere dort wie in einer großen Luxuslimousine mit langem Radstand. Nicht, dass es Fahrer und Beifahrer schlecht erginge. Die Sitze dort sind komfortabel und geben dennoch guten Seitenhalt. Bei rund 1,80 Meter Außenbreite bleibt vorn auch in der Breite genug Bewegungsfreiheit. In der Höhe sowieso, denn mit fast 1,65 Metern Höhe zählt der Zafira zu den Vans, in denen man die Vorzüge der hohen Sitzposition zu schätzen lernt.

Alles dort, wo es hingehört…

Die Bedienung des Zafira zwingt einen nicht zum Umlernen. Alles sitzt da, wo es hingehört, und stellt auch den Neueinsteiger nicht vor größere Rätsel. Ungewöhnlich allein der Handbremshebel, dessen Griff quer über dem Mitteltunnel sitzt. Gewöhnungsbedürftig allein die Blinkersteuerung, bei der erst nach langer Übung der gewünschte Effekt erzielt werden kann. Tippt man den Blinkerhebel an, meldet sich der Blinker drei Mal – oder häufiger. Hier setzt Opel auch beim Zafira zu viel Fingerspitzengefühl voraus.

Aus Kofferraum wird Laderraum

Aber auch Grobmotorik verträgt der 4,76 Meter lange Zafira. Denn er darf rund 500 Kilogramm zuladen. Als Siebensitzer bleiben allerdings nur noch 140 Liter Kofferraum hinter der dritten Sitzreihe. Verzichtet man auf die, kann man schon von einem Laderaum sprechen. Dann passen 645 Liter in den Van. Gänzlich zum Transporter umgebaut stehen hinter den beiden vorderen Sitzen 1820 Liter Ladevolumen zur Verfügung. Das Ladegut darf 1,80 Meter lang sein. Wenn das alles noch nicht reicht, muss der Beifahrer eben daheim bleiben, die maximale Dachlast von 75 Kilogramm bemüht oder ein Anhänger (gebremst) mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 1400 kg dahinter gehängt werden.

Seine Werte

Soviel Nützlichkeit merkt man dem Zafira nicht an, wenn man nur mit Familie reist. Er erweist sich als problemloser Van mit gutmütigen Eigenschaften, der sogar mal einen schärferen Ritt verträgt. Dabei begnügt er sich mit einem Durchschnittsverbrauch nach ECE-Norm von 7,2 Liter Diesel auf 100 km/h, was einem Ausstoß von 194 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer entspricht – gemessen an seiner Nutzlast und Nützlichkeit ein zeitgemäßer Wert.

(ar/Sm)

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