Fahrradtransport: Kupplungsträger im Kommen
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Urlaubszeit ist Radfahrzeit: Viele Autofahrer nehmen ihr eigenes Zweirad während der freien Tagen mit, um sich die Leihgebühren im Urlaubsort zu sparen. Allerdings bleibt im Fahrzeug meist kein Platz für den Drahtesel, ein Fahrradträger wird erforderlich.

Da ein Dachträger den Spritverbauch enorm erhöht und ein Heckklappenträger den Zugang zum Kofferraum verhindert, greifen die Käufer jetzt verstärkt auf Fahrradträger zurück, die auf die Anhängerkupplung gesetzt werden.

Der Fahrradträger für die Anhängevorrichtung lässt sich wegen der geringen Höhe leichter beladen als sein Gegenstück auf dem Dach. Zudem schützt das Auto das Zweirad weitgehend vor Fahrtwind. Durch einen Abklapp-Mechanismus ist bei modernen Kupplungsträgern außerdem ein uneingeschränkter Zugang zum Kofferraum möglich. Nachteilig ist allerdings die entstehende Hecklastigkeit des Automobils. Hohes Tempo und zügige Kurvenfahrten können ein gefährlich werden. Auch die Seitenwindanfälligkeit nimmt stark zu.

Der Kupplungsträger eignet sich zudem nur für Fahrzeuge mit einer solchen Kupplung, eine Nachrüstung ist meist zu teuer. Für die Nutzung des Trägers wird ein zusätzliches, mit dem des Zugfahrzeugs übereinstimmendes Kennzeichen erforderlich. Die Preise der Träger beginnen meist erst bei rund 200 Euro, sie sind deutlich höher als die Kosten für Dach- und Heckklappenträger.

Trägersysteme

Mit der steigenden Beliebtheit der Kupplungs-Trägersysteme erhöht sich jedoch auch die Vielfalt, ein Überblick über die Produkte und deren Eignung fällt meist schwer. Der Atera „Strada DL“ wurde in einem Praxistest der Zeitschrift „Gute Fahrt“ als „gut“ befunden. Der Träger zeichnet sich durch sein geringes Gewicht aus, ist kompakt und stabil. Außerdem hat er universelle Klemmschellen, damit auch jedes Rad sicher steht. Sein Preis beginnt allerdings erst bei rund 460 Euro. Ebenfalls „gut“ ist der Uebler „P21“. Er ist ebenso leicht und stabil und lässt sich einfach auf die Kupplung spannen. Mit einem Preis von rund 430 Euro ist auch er recht teuer, zudem rastet er nach dem Abklappen für einen freien Kofferraum-Zugang nicht von selbst ein. Mit „durchschnittlich“ sind im selben Test die Träger Eufab „James“, Thule „EuroClassic G5“, Thule „EuroWay“ und Volkswagen „Original Zubehör“ bewertet worden. Die Preise liegen unter denen der beiden Testsieger, so werden beispielsweise für den „James“ nur rund 200 Euro fällig, für den „EuroWay“ gut 350 Euro.

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