Finanzamt berücksichtigt berufsbedingte Unfallkosten
Finanzamt berücksichtigt berufsbedingte Unfallkosten Bilder

Copyright: Polizeiinspektion Delmenhorst - Oldenburg

Ist ein Auto bei einer beruflich bedingten Fahrt in einen Unfall verwickelt, berücksichtigt das Finanzamt die Reparaturrechnungen als Werbungskosten. Voraussetzung ist laut der Steuerberatungsgesellschaft WWS allerdings, dass der Unfall auf der direkten Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, auf einer Dienstfahrt oder bei einer Familienheimfahrt im Rahmen der doppelten Haushaltsführung passiert ist: „Umwege erkennen die Finanzbehörden nur in begründeten Ausnahmefällen an.“

Sind die Voraussetzungen erfüllt, darf der Steuerzahler neben den gesetzlichen Entfernungspauschalen die Unfallkosten einsetzen, von denen er allerdings von der Versicherung geleistete Entschädigungszahlungen abziehen muss. Erhöhte Beiträge für die Haftpflicht- und Fahrzeugversicherung durch Unfälle erkennt das Finanzamt hingegen nicht an, und „auch die Finanzierungskosten für ein neues Fahrzeug lassen sich steuerlich nicht geltend machen“. Weil die Finanzämter gründlich prüfen, ob die Fahrt wirklich berufsbedingt war, raten Experten, der Steuererklärung den polizeilichen Unfallbericht, Fotos und gegebenenfalls ein Gutachten beizufügen. Eine Bescheinigung des Arbeitgebers, die bestätigt, dass der Arbeitnehmer beruflich unterwegs war, ist ebenfalls nützlich.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Mercedes-Benz A- und B-Klasse erstmals als Plug-in-Hybrid

Mercedes-Benz A- und B-Klasse erstmals als Plug-in-Hybrid

Porsche Panamera.

Porsche Panamera Erlkönig mit 820 Pferden

Der Bolide, der bei Testfahrten auf dem Nürburgring als Erlkönig seine Runden dreht, ist Porsches großes Aufgebot gegenüber der aktuellen Generation Panamera, die 2022 auslaufen wird

Der Opel Manta - ein Sportflitzer

zoom_photo