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Ford Deutschland: Weltkugeln, Badewannen und spanische Feste
Ford Deutschland: Weltkugeln, Badewannen und spanische Feste Bilder

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Von einem kleinen Berliner Automontagebetrieb hat sich Ford Deutschland zu einem Mitglied im Club der großen Automobilhersteller entwickelt. Seit der Gründung im Jahr 1925 hat die deutsche Tochter des US-Autoriesen über 40 Millionen Autos produziert; darunter zahlreiche Klassiker, die das Straßenbild der Republik geprägt haben.

Modell Eifel

Erstes eigenständiges Europa-Modell von Ford war das Modell Eifel, das ab 1935 im Werk Köln-Niehl vom Band lief. Das preiswerte und technisch simple, aber solide Auto entwickelte sich schnell zum Bestseller in Deutschland. Neben der zweitürigen Limousine gab es den Wagen als Cabrio, Roadster und Kleintransporter. Bis zum kriegsbedingten Produktionsstopp 1940 entstanden unter diesem Namen 61 000 Fahrzeuge.

Die Ära des „Taunus“

Nach dem Krieg begann die Ära des „Taunus“. Das hessische Mittelgebirge wurde zum Markennamen für die Fahrzeuge der deutschen Ford-Tochter. Logo war ein Wappen, das dem der Stadt Köln nachempfunden war. Die jeweiligen [foto id=“282358″ size=“small“ position=“right“]Modelle wurden mit Nummern gekennzeichnet, schnell bürgerten sich für die Fahrzeuge aber Spitznamen ein. Zu den populärsten gehörte der ab 1955 gebaute Taunus 12m/15m, nach seiner auffälligen Kühlerfigur „Weltkugeltaunus“ genannt. Als der Globus 1960 im Zuge einer Modellpflege gestrichen wurde, taufte der Volksmund den noch zwei weitere Jahre gebauten Wagen kurzerhand in „Streifentaunus“ und nahm dabei Bezug auf ein Zierelement an der Fahrzeugflanke. Stilprägend für die junge Bundesrepublik war ab 1960 auch der „Badewannentaunus“, der Taunus 17m. Mit seiner vom Hersteller als „Linie der Vernunft“ gepriesenen sachlichen Form setzte sich die große Limousine vom chromlastigen US-Design deutlich ab und verschaffte Ford in Deutschland eine eigenen Identität.

In späteren Jahren

In späteren Jahren startete Ford in der Mittelklasse mit Bestsellern wie dem in den 80er-Jahren angebotenen Sierra, der mit seiner flachen Karosserie eine ganz neue Designlinie ins Ford-Programm brachte, und seinem Nachfolger Mondeo, der aktuell in vierter Generation gebaut wird. Die gehobene Mittelklasse ist allerdings nach dem Flop mit dem Scorpio seit Ende der 90er-Jahre unbesetzt und wird es wohl auch bleiben.

Kompaktklasse

Viel wichtiger ist für Ford die in Europa extrem absatzstarke Kompaktklasse. Ende der 60er begann dort die über 30 Jahre andauernde Geschichte des Ford Escort. Die erfolgreichste Generationen des Käfer- und Golf-Gegners Escort [foto id=“282359″ size=“small“ position=“left“]startete aber erst Anfang der 80er Jahre, kurz nach der Ölkrise. Erstmals setzen die Kölner auf den preiswerten und sicheren Frontantrieb, den Platz sparenden Quermotor und das Schrägheck. Prompt wurde der Escort 1980 zum „Auto des Jahres“ in Europa. In den 70er-Jahren begann die kostenintensive Entwicklung des Ford Fiesta, der die Modellpalette der Marke nach unten abrunden sollte. Bis zur Markteinführung 1976 verschlang diese Entwicklung die für damalige Verhältnisse extrem hohe Summe von 112 Millionen DM. Gelohnt hat sich die Investition aber, denn heraus kam ein extrem windschlüpfriges und leichtes Einstiegsauto mit moderner Antriebstechnik. Mittlerweile wird der Fiesta in der vierten Generation gebaut und hat sich zum Haus-und-Hof-Modell des Kölner Stammwerks entwickelt.

Nicht nur Brot-und-Butter-Autos

Aber nicht nur vernunftbetonte Brot-und-Butter-Autos kamen aus Köln. Zwischen 1968 und 1986 rollte dort auch das Coupé Ford Capri vom Band. Mit dem muskulösen Zweitürer wollte Ford das Erfolgsmodell des legendären US-Sportlers Ford Mustang auf [foto id=“282360″ size=“small“ position=“right“]Europa übertragen. Und in der Tat fand der kräftig motorisierte, aber recht preiswerte Wagen zahlreiche Fans. Insgesamt wurden rund 1,9 Millionen Fahrzeuge gebaut.

Heute

Heute beschäftigt die Ford-Werke GmbH rund 29 000 Menschen in Deutschland. Sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch im Saarland stellt das Unternehmen die größten Automobilwerke. Allein in Köln arbeiten über 17 000 Menschen aus mehr als 50 Nationen für Ford, in Saarlouis sind es weitere 6 500 Angestellte.

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