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Gebrauchtwagencheck: Hyundai i10 – Günstig mit kleiner Laufleistung
Gebrauchtwagencheck: Hyundai i10 - Günstig mit kleiner Laufleistung Bilder

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In der höherwertigen Variante Style ist ab 2011 zum Beispiel die Mittelkonsole in Metall-Oberflächen-Dekor Bilder

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Rund 29.000 Kilometer läuft der Hyundai i10 in den ersten drei Jahren nur – deutlich weniger als der Durchschnitt mit 47.000 Kilometern Bilder

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Dank serienmäßig vier Türen kann man in den i10 bequem einsteigen, auch der Fond erlaubt Fahrten ohne strenge räumliche Kompromisse Bilder

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Platz satt: 225 Liter Kofferraumvolumen reichen aus Bilder

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Auf den ersten Blick ist der Hyundai i10 (hier nach dem Facelift) ein netter und günstiger Stadt-Flitzer. Muss der Mini aber zur Hauptuntersuchung, offenbart er Schwächen Bilder

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Der als Stadtauto konzipierte Hyundai i10 gehört zu den Verkaufsstars der Koreaner auf dem deutschen Markt. 2009 war Rekord: Im Jahr der Umweltprämie entschieden sich 30.223 Käufer für den Mini. Der seit 2008 gebaute Kleinstwagen ist demnach recht häufig auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Kommendes Jahr soll sein Nachfolger kommen. Die Stärken des Gebrauchten  – außen ist er klein, innen groß – und sein günstiger Preis machen ihn zu einem guten Angebot. Seine Schwächen können aber dafür sorgen, dass das schnell ins Gegenteil umschlagen kann.

Karosserie und Innenraum

Unspektakulär anzusehen, dafür aber solide verarbeitet und mit ordentlich Platz: Dank serienmäßig vier Türen kann man bequem einsteigen, auch der Fond erlaubt Fahrten ohne strenge räumliche Kompromisse. 225 Liter Kofferraumvolumen reichen aus. Rost an tragenden Teilen ist eines der [foto id=“473707″ size=“small“ position=“left“]Probleme, mit denen der i10 bisher nicht zu kämpfen hat.

Motoren und Antrieb

Zwei Benziner mit 51 kW/69 PS und 63 kW/86 PS stehen aktuell zur Wahl, die Antriebe vor der Überarbeitung 2011 hatten ein bisschen weniger Leistung. Der kleinere Motor ist der beliebtere von beiden, an ihrem Durst hat Hyundai mit dem Facelift geschraubt. 4,7 Liter auf 100 Kilometern soll der schwächere der Benziner jetzt verbrauchen. Vor 2011 gab es noch einen Diesel. Optional ist der i10 auch mit Automatik zu bekommen. Das straffe Fahrwerk unterstützt den Mini beim agilen Stadt-Flitzen. Doch schon in jungen Jahren strapaziert der vermeintlich günstige i10 die Finanzen: Die Vorderachse macht dem Kleinstwagen bereits bei der allerersten Hauptuntersuchung überdurchschnittlich oft Probleme. Laut TÜV hat sie schon nach drei Jahren zweieinhalb Mal so viele Mängel wie der Durchschnitt. Auch die Bremsen beanstanden die Sachverständigen von Beginn an öfter als im Schnitt – sowohl die Fuß, als auch die Handbremse. Allein die Bremsschläuche überstehen die Prüfung ohne Rüge. Dafür kritisieren die [foto id=“473708″ size=“small“ position=“right“]TÜV-Experten überdurchschnittlich oft Probleme an den kraftstoffführenden Teilen.

Ausstattung und Sicherheit

Ein Auto für die junge Generation: Der Mp3-Anschluss ist Serie. Neben dem Basismodell in der Classic-Ausstattung, gibt es die höherwertige Variante Style. Hier sind ab 2011 zum Beispiel die Mittelkonsole in Metall-Oberflächen-Dekor, außerdem ein CD-Radio sowie Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung inklusive. Die Sicherheitsausstattung umfasst serienmäßig ABS sowie Front- und vordere Seitenairbags. Bis 2011 war der Schleuderschutz ESP nur für den Diesel zu haben. Achtung: Auch danach ist die elektronische Stabilitätskontrolle nicht in allen gebrauchten i10, da sie zum optionalen Sicherheitspaket gehört. Das kostet gut 900 Euro und enthält auch Kopfairbags. Trotzdem bekam der i10 im Jahr 2008 von EuroNCAP vier von fünf Sternen bei der Insassensicherheit.

Qualität

Rund 29.000 Kilometer läuft der Hyundai i10 in den ersten drei Jahren nur – deutlich weniger als der Durchschnitt mit 47.000 Kilometern. Trotzdem hat besteht er die HU deutlich weniger häufig ohne Mängel als das Pkw-Mittel. In der ADAC-Pannenstatistik liegt er im Mittelfeld. Entladene Batterien legten den Hyundai in den letzten Jahren demnach lahm, in den Jahren 2009/2010 zickte die Wegfahrsperre.

Fazit

Fahrzeuge unter 50.000 Kilometern gibt es bereits ab gut 4.000 Euro. Der günstige Einstiegspreis macht sich aber nicht unbedingt bezahlt – im Gegenteil. Durchhaltevermögen ist für so wenig Geld offenbar nicht serienmäßig.

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