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Gemballa ist zurück
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Nein, nicht Uwe Gemballa, der seit seinem spurlosen Verschwinden im Februar 2010 nicht mehr gesehen wurde. Dafür wird die Marke weiterleben und damit das Veredeln von Fahrzeugen aus der Zuffenhausener Porsche-Schmiede.

Seit dem 16. August 2010 hat Andreas Schwarz (40) die Geschicke der Marke Gemballa in der Hand. Aus dem vom Insolvenzverwalter bereits zerschlagenen und stillgelegten Unternehmen hat sich Schwarz die Rechte gesichert und eine neue Gesellschaft, die Gemballa GmbH, gegründet. Firmensitz ist die Mollenbachstraße 17 in Leonberg.

Mit einem völlig neuen Unternehmen und einer Millionen-Investition gehen wir nun in eine gesicherte Zukunft“, so Geschäftsführer Andreas Schwarz. Der studierte Schwabe ist ein Sportwagen-Profi, der eine langjährige Erfahrung in der Veredelung und Vermarktung von luxuriösen High-Class Automobilen mitbringt. Zusammen mit dem Investor, Steffen Korbach, hat der neue GEMBALLA-Macher die Kosten effizient geplant.

Wir haben neben den Namensrechten einige Assets heraus gekauft und starten mit 22 Mitarbeitern“, erklärt Schwarz weiter. „Die Gemballa-Designlinie werden wir in Anlehnung an die alten Arbeiten fortführen. Wir arbeiten bereits an diversen Konzepten u.a. für den Porsche Panamera und den neuen Porsche Cayenne.“

Großes Ziel: Der Ausbau und die Weiterentwicklung der Marke Gemballa als Hersteller. Ohne selbst auferlegten Zeitdruck. Aktuell plant Andreas Schwarz im Motortuning und der Vermarktung von Teilen wie Bodykits, Felgen, Bremsen und Fahrwerken. Schwarz selbst leitet weiterhin sein in Neidlingen im Landkreis Esslingen ansässiges Unternehmen Schwarz Automotive [foto id=“316848″ size=“small“ position=“right“]Engineering. Dort werden neben Luxuskarossen der Marken Maybach, Bugatti sowie weiterer Fahrzeuge dieser Art Fahrzeuge nach Kundenwünschen umgebaut und individualisiert.

Seit rund dreißig Jahren ist Gemballa auf die Leistungssteigerung von vorwiegend Porsche-Fahrzeugen spezialisiert und baut auf der Basis von Porsche-Rohkarosserien eigene Fahrzeuge. Anfangs beschränkte sich Firmengründer Uwe Gemballa auf Innenumbauten an VW-, Mercedes– und Porsche-Fahrzeugen. Zuerst hatte er sich dem Einbau hochwertiger Stereoanlagen verschrieben. Später kamen dann auch komplette Änderungen am Interieur dazu.

Nachdem die Umbauten an den Fahrzeugen durch Leistungssteigerungen und Karosserieumbauten massiv in die Technik eingriffen, wurde Gamballa vom Kraftfahrt-Bundesamt offiziell als Automobilhersteller anerkannt. Gemballa erregte weltweit Aufmerksamkeit durch Porsche-Umbauten wie beispielsweise den Gemballa Avalanche auf Basis des Porsche 911 oder den Gemballa Mirage GT auf Basis des Porsche Carrera GT.

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