Goldener VdM-Dieselring 2011 ging an Kurt Bodewig

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Der Dieselringträger des Jahres 2011 Kurt Bodewig referierte über die Arbeit der Deutschen Verkehrswacht, deren Präsident er jetzt ist Bilder

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Kurt Bodewig
Präsident der Deutschen Verkehrswacht e.V.
Bundesminister a.D. Bilder

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Im April diesen Jahres wurde während eines Festaktes im Porsche-Museum Kurt Bodewig, Präsidenten der Deutschen Verkehrswacht, vom Verband der Motorjournalisten (VdM) e.V. mit der ältesten deutschen Auszeichnung für Verdienste um die Straßenverkehrssicherheit, dem Goldenen Dieselring des VdM, geehrt. Der Ring ist ein Unikat mit einem in das Siegel eingearbeiteten Original-Splitter des ersten Versuchsmotors von Rudolf Diesel aus dem Jahre 1893 und wird seit 1955 alljährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich herausragend um die Verkehrssicherheit verdient gemacht haben. In Branchenkreisen hat der Ring in Deutschland inzwischen den Ruf eines „Nobelpreises der Straße“ und ist eine begehrte Auszeichnung für all diejenigen, die sich tagein, tagaus um die Verbesserung der Sicherheit auf deutschen Straßen bemühen.

Im Porsche-Museum nahm Bodewig den Original-Dieselring von Prof. Dipl.-Ing. Dietmar Otte, Leiter der Unfallforschung Medizinische Hochschule Hannover, entgegen. Otte trug den Ring im vergangenen Jahr. Er erhält nun eine 1:1-Kopie davon zum ständigen Verbleib und als Zeichen der Zugehörigkeit zum Kreis der Dieselringträger. Der Ring symbolisiert die Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der sich die Mitglieder des Verbands der Motorjournalisten verpflichtet fühlen. 2011 verlieh der Verband der Motorjournalisten (VdM) e.V. den Goldenen Dieselring im 56. Jahr an den 62. Dieselring-Träger.

Der diesjährige Preisträger, Kurt Bodewig, hatte sich bereits als Parlamentarischer Staatssekretär ab 2000 und dann als Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sehr engagiert für die Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Ein Meilenstein war beispielsweise der „Verkehrsbericht 2000“, den Bodewig auf den Weg gebracht hat. Darin wurde erstmals das Konzept einer integrierten Verkehrspolitik als Grundlage für eine mobile Zukunft beschrieben, basierend auf einem modernen und gut ausgebauten Verkehrssystem, das den Kriterien und Erfordernissen der Nachhaltigkeit und Sicherheit gerecht wird.

Für die Verkehrssicherheitspolitik entscheidend war das ebenfalls erste integrierte „Verkehrssicherheitsprogramm 2001“, das über eine Dekade Handlungsmaßstab für die Verkehrssicherheitsarbeit der Bundesregierung und der Länder war.

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