„Grüner Star“ verdoppelt das Unfallrisiko
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Ein Glaukom, eine als „Grüner Star“ bekannte Augenkrankheit, schränkt das Gesichtsfeld ein und hindert die Betroffenen, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen: Jüngste Studien am Fahrsimulator weisen auf ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko hin.

Die Deutsche Gesellschaft für Ophthalmologie (DOG) rät deshalb älteren Erwachsenen zu regelmäßigen augenärztlichen Untersuchungen und damit zu einer rechtzeitigen Erkennung der Erkrankung. Werde sie frühzeitig medikamentös behandelt, sei es möglich, Sehfähigkeit und Fahrtüchtigkeit zu erhalten. Die Zahl der in Deutschland Erkrankten beziffert die DOG auf rund 800 000 Menschen.

Von einem Glaukom sprechen Mediziner, wenn nach und nach die Fasern des Sehnervs vom Auge zum Gehirn absterben. Das führt zu Gesichtsfeldeinengungen und bewirkt häufig, dass plötzliche Bewegungen am Rand des Blickfelds übersehen werden, was beim Autofahren schwerwiegende Folgen haben kann. Ein Studie in Japan kam zum Ergebnis, dass das Unfallrisiko bei fortgeschrittenem „Grünen Star“ etwa doppelt so hoch ist wie bei Autofahrern ohne Glaukom. Typisch sind Zusammenstöße mit Fahrzeugen oder Menschen, die von der Seite kommen. Damit es dazu nicht kommt, raten die Mediziner, ab dem 50. Lebensjahr alle fünf Jahre außer dem Sehvermögen auch Augeninnendruck und Sehnerv untersuchen zu lassen, und ab dem 65. Lebensjahr die Abstände zwischen zwei Kontrollen auf ein bis zwei Jahre zu verkürzen.

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