Head-up-Display: Blick auf
Head-up-Display: Blick auf Bilder

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Die Nachrüstgeräte können auch so platziert werden, dass nicht der Fahrer, sondern der Beifahrer die Projektion im Blick hat. Bilder

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Mittlerweile gibt es zahlreiche Nachrüstlösungen. Bilder

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BMW hat als erster europäischer Automobilhersteller ein Head-up-Display ins Programm genommen. Bilder

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Wer alles im Blick hat, weiß wo es lang geht. Vor allem für Autofahrer ist es wichtig, die Augen so selten wie möglich von der Straße abzuwenden. Schließlich legt man bereits bei 80 km/h pro Sekunde 22 Meter zurück, bei 100 km/h sind es sogar 28 Meter. Und genau so lange dauert zum Beispiel ein Nieser oder aber der Blick auf den Tacho.

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Gegen umherfliegende Pollen ist noch kein Kraut gewachsen und bei Grippe sollte man sich an einen Arzt wenden. Für den zeitraubenden Blick auf den Tacho gibt es jedoch bereits eine Lösung: Head-up-Displays, die verschiedene Informationen ins Blickfeld des Fahrers projizieren und somit die Zeit der Informationsaufnahme deutlich reduzieren. BMW spricht davon, dass sich der Zeitraum der Augenbewegung halbiere.

Die Sichtfeld-Information ist Flugzeug-Piloten schon längst bekannt. Seit den 80er Jahren kennen auch Autokunden von GM zumindest ein schwarz-weißes Projektionsbild. Der erste Automobilhersteller, der in Europa das System großflächig eingeführt hat, ist BMW. Die Bayern haben den Assistenten im Jahr 2003 im [foto id=”372403″ size=”small” position=”left”] neuen 5er eingebaut und bieten ihn mittlerweile in zahlreichen Modellen an. Auch Peugeot und Audi haben jetzt ein entsprechendes Angebot im Programm.

Head-up-Display

Ein Head-up-Display besteht aus drei Teilen: einem Bilderzeuger, einem Projektor und einer Projektionsfläche. Die Fläche “schwebt” meist über der Motorhaube, so dass der Autofahrer seine Blickrichtung kaum ändern muss, um die Infos wahrzunehmen. Beispielsweise bei BMW erscheint das virtuelle Bild in circa zwei Meter Abstand am Ende der Motorhaube in einer Größe von etwa 18 x 10 Zentimeter. Welche Informationen der Fahrer dort ablesen kann, entscheidet er selbst. Möglich sind zum Beispiel die Geschwindigkeit, der Verbrauch oder die Navigationsanweisungen.

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Nachrüstung

Das Feature gibt es jedoch nicht nur in teuren Neuwagen, es kann auch nachgerüstet werden. So bietet etwa der Zubehörspezialist Waeco ein derartiges System an. Das Gerät und die dazugehörige Projektionsfolie lassen sich variabel im Auto anbringen und so an die individuelle Blickhöhe anpassen. Dadurch kann die Projektion auf Wunsch auch so eingestellt werden, dass nicht der Fahrer, sondern der Beifahrer die aktuelle Geschwindigkeit stets im Blick hat. Das ist beispielsweise für Fahrerlehrer oder für das “Begleitete Fahren ab 17” interessant. Der MagicSpeed HUB kostet samt Zubehör knapp 300 Euro und verfügt über eine Warnfunktion, die ertönt, sobald der Fahrer eine zuvor eingespeicherte Geschwindigkeit überschreitet sowie einen Lichtsensor für die optimale Helligkeit des Bildes.

Bei Mobiset gibt es für 199 Euro ein Head-up-Display, das in Verbindung mit vier Sensoren gleichzeitig als Reifendruckkontrollsystem arbeitet. Es wird über die OBD2 Schnittstelle mit der Fahrzeugelektronik verbunden und kann die Motordrehzahl, die Geschwindigkeit, den Verbrauch oder die Kühlwassertemperatur anzeigen. Das System ist für alle Benziner ab Baujahr 2000 und alle Diesel ab 2003 einsetzbar. Auch In-Pro hat ein Gerät im Angebot, das es bereits ab 79 Euro zu kaufen gibt. In Kombination mit einem Reifendruckkontrollsystem kostet es 199 Euro.

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