Weltrekord im Amarok

Heimweh nach Moskau? Weltrekordfahrt mit dem VW Amarok
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Drei Tage, vier Stunden und 54 Minuten für die 7995 Kilometer lange Strecke von der senegalesischen Hauptstadt Dakar zur russischen Hauptstadt Moskau – das bedeutet Weltrekord für das Team um die russischen Journalisten Peter Bakanov und Georgy Golubev in einem Volkswagen Amarok.

Unterstützung erhält das Team von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Volkswagen Group Russia und Rainer Zietlow von Challenge4, einem Spezialisten für solche Rekordfahrten. Der TÜV Nord hat diesen Rekord offiziell zertifiziert. Morgens um 2.00 Uhr brachen Bakanov, Golubev und der Deutsche Zietlow mit ihrem Pickup mit dem mittleren Drei-Liter-Diesel (150 kW / 204 PS und 500 Newtometer Drehmoment) in Dakar auf. Bei Außentemperaturen von weit über 40 Grad Celsius geht es vom Senegal über Mauretanien nach Marokko, ab Tanger dann mit der Fähre aufs europäische Festland im südspanischen Tarifa. Wegen der Verspätung der Fähre gerät das Team um mehr als zwei Stunden hinter den Zeitplan. Doch in Spanien und Frankreich machten sie Zeit gut.

Weiter geht es über Deutschland, Polen, Litauen und Lettland nach Russland. Morgens um 9.54 Uhr Ortszeit erreicht das Team nach drei Tagen, vier Stunden und 54 Minuten Fahrzeit erschöpft aber glücklich Moskau und lässt sich die Ankunft offiziell bescheinigen. Für Rainer Zietlow ist es insgesamt der sechste Langstrecken-Weltrekord und die zweite Weltrekordfahrt mit einem Volkswagen Amarok. Das Fahrzeug mit dem Allradantrieb 4Motion war in Hannover gebaut und im dortigen Kundenzentrum an das Team übergeben worden. Für den Trip wurden als Ergänzung zum regulären 80 Liter-Tank zwei Extratanks mit je 140 Litern Diesel auf der Cargobox befestigt, um Zwischenstopps auf der fast 8000 Kilometer langen Strecke zu minimieren. Auch Bereifung, Motoröl und Bremsbeläge werden an die besonderen Herausforderungen der Strecke angepasst. Verpflegung, Trinkwasser und Kameraausrüstung fanden neben dem dreiköpfigen Team in der Doppelkabine des Pickup Platz.

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