Hohe Strafen für CO2-Sünder

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Hohe Strafen erwarten die Automobilhersteller ab 2020, wenn sie den von der EU-Kommission vorgeschlagenen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 95 g/km für ihre Flotte überschreiten.

Wenn das Parlament und der Rat der EU dem Vorschlag zustimmen, droht den Herstellern pro zusätzlichem Gramm CO2 und verkaufter Einheit eine Strafe von 95 Euro, berichtet das Institut der deutschen Wirtschaft. So stößt ein Fahrzeug, das vier Gramm über dem Grenzwert liegt, bei einer Laufleistung von 250 000 Kilometern eine Tonne mehr CO2 aus als erlaubt, und würde den Hersteller 380 Euro Strafe kosten.

Auch in anderen wichtigen Weltregionen existieren Grenzwerte für den CO2- Ausstoß. Für das Jahr 2020 sind in den USA 121 g/km, in China 117 g/km und in Japan 105 g/km geplant.

Der Grenzwert von 95 g/km entspricht einem durchschnittlichen Normverbrauch von etwa vier Litern Benzin beziehungsweise 3,6 Litern Diesel. Die Umrechnung basiert auf der Menge CO2, die die Verbrennung eines Liters Kraftstoff freisetzt. Bei Benzin sind dies etwa 2 370 Gramm Kohlendioxyd, bei Diesel etwa 2 650 Gramm Der Unterschied beim CO2-Ausstzoss zwischen Benzin und Diesel erklärt sich durch die höhere Energiedichte von Dieselkraftstoff.

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