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Hybrid und Elektro: Alternativen für Sportwagen
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Wie ein guter Sprinter ist ein echter Sportwagen leicht und gleichzeitig kraftvoll. Diese Kombination garantiert eine schnelle Beschleunigung. Und genau darum geht es ja bei einem Sportler – ob auf zwei Beinen oder vier Rädern. Bislang wurde die Power bei den automobilen Kraftpaketen mit möglichst viel Hubraum und möglichst vielen Zylindern realisiert. Diese Entwicklung hat angesichts von Umweltschutz und drohenden CO2-Grenzwerten jedoch keine Perspektive und deshalb können auch Sportwagenbauer am Thema alternative Antriebe nicht mehr vorbei fahren.

So auch Porsche. Was im großen Geländegänger Cayenne – und ab Sommer auch im Oberklässler Panamera – unter der Haube schon hybride Realität ist, gilt bei den Sportwagen bislang noch als technische Spielerei, die die Schwaben mit ihren fahrbaren Techniklaboren 918 RSR und 911 GT3 R Hybrid betreiben. Im GT3 Hybrid schickt ein Sechszylinder-Boxer mit 353 kW/480 PS die Kraft an die hinteren Räder, das ist nichts Neues. Doch zusätzlich zum Heckantrieb verfügt der Sportler über zwei sehr kompakte und 60 kW/82 PS starke Elektromotoren, die ihre Kraft an die Vorderachse weitergeben. Damit steigern die kleinen Antriebe [foto id=“355424″ size=“small“ position=“left“]nicht nur die Leistung und machen zwei weitere spritschluckende Zylinder überflüssig, sie ersetzen auch gleich den Allradantrieb.

Ähnlich funktioniert der Antrieb beim 918 RSR, der die elektrisch in Schwung gebrachte Vorderachse mit einem V8-Direkteinspritzer kombiniert, der seine 414 kW/563 PS an die hinteren Räder schickt. Die beiden Elektromotoren leisten jeweils 75 Kilowatt, so dass der Sportler auf eine Maximalleistung von 564 kW/767 PS kommt. Zudem können die beiden E-Antriebe ihre Kraft variabel zwischen den beiden Rädern verteilen und somit für eine bessere Traktion sorgen. Dieses Baukonzept[foto id=“355425″ size=“small“ position=“left“] ließe sich nahezu 1:1 auf den Serien-Carrera übertragen, und in dessen Folge auch auf die Baureihe Boxster und Cayman.

Mittelfristig soll bei Porsche in jeder Baureihe ein Hybridmodell verfügbar sein. Aber auch Jaguar setzt sich mit dem Thema alternativ betriebener Sportwagen auseinander. Auf dem Pariser Salon hat die britische Luxusschmiede die Elektro-Studie Jaguar C-X75 mit Turbinenantrieb vorgestellt. Das Konzeptfahrzeug, das bei seiner Weltpremiere für jede Menge staunende Messebesucher gesorgt hat, wird von vier Elektromotoren angetrieben, jeweils einem pro Rad. Jeder Motor leistet 145 kW/197 PS. Um die rein elektrische Reichweite von bis zu 110 Kilometern auf ein alltagstaugliches Niveau zu heben, arbeiten zwei Micro-Gasturbinen mit einer Leistung von je 70 kW/95 PS als Reichweiten-Verlängerer und versorgen die Lithium-Ionen-Batterien während der Fahrt mit Energie. Dadurch kann der Jaguar bis zu 900 Kilometer weit fahren, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 330 km/h und der Sprint von null auf 100 km/h gelingt in 3,4 Sekunden. Ob der C-X75 selbst einmal in Serie gehen wird, ist [foto id=“355426″ size=“small“ position=“left“] bislang nicht bekannt. Doch zumindest der Turbinenantrieb könnte theoretisch auch in Serienfahrzeugen eingesetzt werden.

Ganz und gar auf schnellen Vortrieb aus der Steckdose setzt Tesla. Der kalifornische Kleinserienhersteller bietet seit 2008 seinen rein elektrisch betriebenen Roadster an, der auf der Lotus Elise basiert und geräusch- und emissionslos innerhalb von 3,9 Sekunden Tempo 100 erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Für den fortschrittlichen Vortrieb sorgt ein Elektromotor mit 225 kW/300 PS, der seine Energie aus 6 831 aus Laptops bekannten Lithium-Ionen-Batterien zieht, die so groß sind wie ein Koffer und für 365 Kilometer rein elektrische Fahrt sorgen. Der Zweisitzer, von dem allein in Deutschland bereits mehr als 100 Exemplare verkauft wurden, ist ab 99 960 Euro zu haben.

Sportwagen müssen schnell sein, so viel ist klar. Wie viel Kraftstoff beim in die Sitze pressenden Beschleunigen durch den Motor fließt, ist bislang Nebensache. Doch das wird sich in Zukunft mit Sicherheit ändern: Auch wenn die Experimente der Hersteller bislang noch nach Spielerei und weiterer Leistungssteigerung aussehen, sind dies Erprobungsarbeiten für die sparsamen Sportwagen von morgen.

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