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Hyundai: Genesis ist gut fürs Image
Hyundai: Genesis ist gut fürs Image Bilder

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Hyundais neuer Hoffnungsträger für den deutschen Auto-Markt heißt „Genesis“: Vor allem das Image soll mit der Limousine aufpoliert werden. Serienmäßig fährt der Genesis mit einem variablem Allradantrieb und einer Achtgang-Automatik jetzt bei den deutschen Händlern vor.

Der 3,8-Liter-V6-Benzindirekteinspritzer leistet 232 kW/315 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 397 Newtonmeter. Das ist zumindest auf dem Papier auf dem Niveau des BMW 535i. Doch mit der Agilität und Spritzigkeit seines bayerischen Rivalen ist er noch einiges entfernt. Der Genesis beschleunigt in 6,8 Sekunden von null auf Tempo 100 km/h ? das ist mehr als eine Sekunde langsamer als der 5er.Die Limousine soll in der oberen Mittelklasse gegen Konkurrenten wie die Mercedes E-Klasse, den BMW 5er oder den Audi A6 antreten.

Erfahrungsgemäß haben es die asiatischen Mitbewerber gegen die deutschen Premium-Marken eher schwer. Dementsprechend sind die Erwartungen: Hyundai Motor Deutschland rechnet mit jährlichen Verkaufszahlen „im niedrigen dreistelligen Bereich“, wie eine Sprecherin des Importeurs auf Anfrage von „kfz-betrieb“ mitteilte.Das Modell wird in Deutschland auch nur bei wenigen Hyundai-Partnern erhältlich sein. Mittelfristig will der Importeur etwa 30 Genesis-Händler einsetzen. Generell soll jedoch jeder Hyundai-Händler die Möglichkeit bekommen, das neue Modell zu verkaufen und zu warten, wenn er bestimmte Voraussetzungen erfüllt.Dazu gehört unter anderem eine Ausstellungsraumgröße von mindestens 300 Quadratmetern, eine Freifläche im Schauraum bereitstellen und Genesis-Verkaufsspezialisten benennen.Und wie fällt der Preisvergleich aus? Der Hyundai Genesis steht ab rund 65.000 Euro beim Händler. Damit ist der Koreaner wahrlich kein Schnäppchen, denn der BMW 535i ist schon ab etwa 53.000 Euro zu haben – allerdings nicht so üppig ausgestattet wie der Genesis.

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