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Hyundai im auto.de-Gespräch: “Gute Autos zum richtigen Zeitpunkt“

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Kommt ab September als Turbo: Hyundai-Coupé Veloster. Bilder

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Das neue Kompaktmodell i30, dessen Kombiversion im August folgt. Bilder

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Neuer Hyundai-Deutschland-Chef: Markus Schrick. Bilder

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Aktuelle Produktneuheit: Kleinwagen i20. Fotos: Koch/Grebe/Hyundai Bilder

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Ebenfalls ab September vorgesehen: Hyundai-SUV Santa Fe. Bilder

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München – Markus Schrick ist neuer Geschäftsführer von Hyundai in Deutschland. „In den ersten vier Monaten habe ich Wandel erfahren“, sagt der Chef der Deutschland-Tochter des südkoreanischen Konzerns, zu dem auch die Schwestermarke Kia gehört, jetzt bei der Fahrvorstellung der neuen i20-Kleinwagen-Generation in München und fügt hinzu: „Hyundai hat in den vergangenen Jahren atemberaubend schnell den Aufstieg einer Marke vollzogen.“

Sie meinen vom Billiganbieter …

Markus Schrick: … vom Anbieter rationaler Autos mit einem gutem Preis-/Wertverhältnis hin zu einem der dynamischen Global Player im Automobilmarkt.

Wofür steht dann Hyundai heute?

Markus Schrick: Für hohe Qualitätsstandards, aufregendes Design, sparsame Antriebe, moderne Technik, eine junge Produktpalette und für schnelles Wachstum.

Worauf ist diese Entwicklung zurückzuführen?

Markus Schrick: Darauf, dass Hyundai bestrebt ist, sich ständig zu verbessern. Jedes Modell soll dies eindrucksvoll beweisen.

Warum sind Sie in Deutschland und Europa so erfolgreich?

Markus Schrick: Vor allem, weil eine Vielzahl unserer Modelle wie der i30, der ix35 oder der i40 in unserem Forschungs-, Entwicklungs- und Designzentrum in Rüsselsheim speziell für die Ansprüche europäischer Kunden entwickelt werden. Darüber hinaus verfügt Hyundai über eine exzellente Produktqualität, ein traditionell gutes Preis-Wert-Verhältnis und eine 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung für alle Pkw-Modelle.  

Ist auch die neue i20-Generation ein europäisches Auto? Der Dreitürer läuft doch in Indien vom Band.

Markus Schrick: Der i20 wurde speziell für das europäische B-Segment entwickelt und der Fünftürer, der mit fast 90 Prozent das Gros der Verkäufe in Deutschland ausmacht, wird im türkischen Werk Assan produziert.

Ihre Europa-Kollegen haben kürzlich erst angekündigt, dort bis Ende 2013 die Produktionskapazität auf 200 000 Einheiten zu verdoppeln.

Markus Schrick: Ab dem kommenden Jahr soll dort auch der neue i10 vom Band laufen. Bereits heute kommen über 60 Prozent aller in Deutschland verkauften Hyundais Fahrzeuge aus Produktionsanlagen in Europa.

Ihre Verkaufszahlen steigen nach wie vor. Sie kehren damit den Markttrend in Europa um. Wie geht das?

Markus Schrick: Im Gegensatz zu einigen anderen Wettbewerbern knüpfen wir auch 2012 in der Tat an die Erfolge der vorigen Jahre an.

Und das heißt bezogen auf Deutschland und das erste Halbjahr, nachdem Sie inzwischen angekündigt haben, dass die zuletzt deutlich höheren Eigenzulassungen wieder zurückgefahren werden sollen?

Markus Schrick: Wir haben hier in den ersten sechs Monaten ein Plus von 17,4 Prozent auf 52 836 Pkw-Neuzulassungen sowie einen Marktanteil von 3,2 Prozent nach 2,7 Prozent im Vorjahr verbuchen können. Der Gesamtmarkt ist im selben [foto id=“427841″ size=“small“ position=“left“]Zeitraum lediglich um 0,7 Prozent gewachsen.

Was planen Sie insgesamt für dieses Jahr?

Markus Schrick: Für das Gesamtjahr planen wir 90 000 Zulassungen, 3,5 Prozent mehr als 2011.

Und in Europa und weltweit?

Markus Schrick: Auch da wächst Hyundai weiter. In den Ländern der Europäischen Union haben wir bis einschließlich Mai mit 187 500 Einheiten rund 16 Prozent mehr Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahres-Zeitraum. Weltweit sind unsere Verkäufe um 11,6 Prozent auf rund 2,2 Millionen Fahrzeuge gestiegen.

Worauf deutet das hin?

Markus Schrick: Für uns ist dies vor allem ein Indiz dafür, dass man auch in stagnierenden oder schrumpfenden Märkten Erfolg haben kann, wenn man einige grundlegende Regeln befolgt.

Nämlich?

Markus Schrick: Der Kunde und seine Wünsche, besonders am Produkt, muss immer im Mittelpunkt der Strategie stehen. Gute Autos zum richtigen Zeitpunkt machen den Unterschied.

Hört sich einfach an …

Markus Schrick: … ist aber sehr schwierig.

Sie selber sagen, dass sich das Verständnis davon, was ein gutes Auto ist, in den vergangenen Jahren verändert hat. Was meinen Sie damit?

Markus Schrick: Werte wie Nachhaltigkeit und ökologische Vernunft spielen heute eine viel größere Rolle als noch vor einigen Jahren. Die grundlegenden Ansprüche der Autokäufer sind aber gleich geblieben. Wer sich für ein neues Fahrzeug entscheidet, will möglichst hohe Qualität, moderne Technik, ein zeitgemäßes Design und Sicherheit.

Erfüllt wirklich jeder Hyundai, der auf den Markt kommt, diese Bedürfnisse?

Markus Schrick: Jeder. Hyundai hat aber auch das Ziel, die Emotionen der Kunden zu treffen. Mit Modellen wie dem Veloster, ix35, dem neuen i30 und dem neuen Santa Fe sind wir auf dem richtigen Weg.

Der Santa Fe folgt wie der Kombi i30cw noch dieses Jahr. Was noch?

Markus Schrick: Mit dem Veloster Turbo sowie dem optisch und technisch überarbeiteten Genesis-Coupé werden wir ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte weiter für interessante Marktimpulse sorgen.

Was muss passieren, dass Sie auch in den nächsten Jahren kontinuierlich wachsen?

Markus Schrick: Wir müssen in jedem Fall auch einen höheren Markenbekanntheitsgrad erreichen. Gestützt liegt Hyundai bei rund 91 Prozent in Deutschland. Dennoch müssen wir weiter daran arbeiten, die Marke im Bewusstsein der deutschen und europäischen Konsumenten nachhaltig zu verankern.

Als einer der Hauptsponsoren der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine dürfte das weitgehend wieder gelungen sein, oder?

Markus Schrick: Zweifelsohne haben wir mit dem Engagement im Hyundai Fan Park Berlin mit rund 2,5 Millionen Zuschauern, der Präsentation der Spiele im TV, unserer großen Kampagne rund um die Markenbotschafter Lukas Podolski und Jürgen Klinsmann erneut einen großen Schritt nach vorn gemacht.

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