Im Stau fährt der „Assistent“ selbstständig
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Das autonome Fahren braucht seine Zeit. Erst ab 2025 ist damit zu rechnen, dass das Auto ohne Fahrer selbst zum Ziel fährt. Doch schon nächstes Jahr wird im Pkw ein Assistenzsystem für das teil-automatisierte „Staufolgefahren“ seinen Dienst verrichten, erklärt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Geschäftsbereichs Chassis Systems Control bei Bosch, in der ATZ. Das System fährt das Auto selbstständig im Stop-and-go-Verkehr bis 50 km/h und nimmt dem Fahrer das Lenken und Spurhalten ab.

Dass der Fahrer beim autonomen Auto wie in einem Taxi sitzt, „gehört nicht auf unsere Liste der zu erledigenden Aufgaben“, so Steiger. Derzeit liegt der Fokus beim Stuttgarter Automobilzulieferer auf den teil-automatisierten Funktionen des Fahrens. Und um 2020 dürfte auch ein hoch-automatisierter „Autopilot“ serienreif sein, der den Pkw auf der Autobahn von der Auffahrt bis zur Abfahrt mit Geschwindigkeiten von maximal 130 km/h selbstständig fährt. Der Fahrer kann während der Fahrt entspannen oder sogar arbeiten. Per Signal erhält er rechtzeitig vor der Ankunft die Kontrolle über das Auto zurück.

Das vollautomatische, autonome Fahren könnte 2025 Wirklichkeit sein, „oder schon früher“, meint Thomas Weber, Daimler-Vorstandsmitglied und Chef[foto id=“485195″ size=“small“ position=“left“] der Konzernforschung. Bereits demonstriert wurde dies auf einer Distanz von 100 Kilometern anlässlich dem Mercedes S 500 Intelligent Drive.

Die Schritte, die derzeit auf dem Gebiet des autonomen Fahrens gemacht werden, sind groß. Die Automobilhersteller und namhafte Zulieferer wie Bosch und Continental arbeiten alle an diesem Thema und tauschen sich intensiv aus. Denn durch Assistenzsysteme lassen sich Unfälle vermeiden. Denn in den entwickelten Autoländern sind mehr als 90 Prozent aller Unfälle auf eine falsche Reaktion des Fahrers zurückzuführen. Mit automatischen Assistenzsystemen kann die „Vison Zero“ der Europäischen Union, die Zahl der Unfalltoten bis 2050 fast auf null zu drücken, Wirklichkeit werden.

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