In Essen trifft sich jetzt die Reifenbranche der Welt
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Drei von zehn Ausstellern der 27. Internationalen Reifenmesse „Reifen“ in Essen kommen aus dem pazifischen Raum, 139 der insgesamt 653 Aussteller allein aus China, mehr als zwei Drittel aus dem Ausland. Die „Reifen 2012“, die heute begann und noch bis zum Sonnabend, 8. Juni 2012, dauert, ist also in der Tat eine internationale Fachmesse.

Zwölf Prozent mehr Aussteller und mit insgesamt 60 000 Quadratmetern ebenfalls zwölf Prozent mehr Ausstellungsfläche meldet die Messegesellschaft – ein Rekord, seit diese Messe 1960 erstmals in Essen ausgerichtet wurde. Rund 18 000 Fachbesucher aus mehr als 130 Ländern werden dieses Jahr erwartet. Die Fülle der Besucher am heutigen ersten Messetag lässt erwarten, dass diese Zahl noch übertroffen werden könnte.

Dabei geht es weder für die Besucher noch für die Messegesellschaft um Besucherrekorde. Die besondere Qualität der „Reifen“ ist das Gespräch unter Fachleuten. Hier treffen Reifenhersteller auf Händler und Werkstattausrüster auf Reifenbetriebe und Zulieferer auf Rohstoffexperten. So darf sich diese Messe auch wegen der vielen begleitenden Aktionen, Konferenzen und Seminare auf und hinter den Ständen unwidersprochen als „Weltleitmesse der Reifenbranche“ bezeichnen. Ein Vertreter des deutschen Reifenhandels nannte die „Reifen“ „ein Beispiel, wie man eine Branche weltweit und lückenlos zusammenführen kann“.

Eines der Schwerpunktthemen vor und hinter den Kulissen sind „grüne Reifen“, die weniger Verbrauch, weniger Verschleiß und weniger Geräusch garantieren, ohne bei der Sicherheit nachzulassen. Dazu passt der zweite Themenschwerpunkt – das Reifenlabel, mit dem vom 1. November dieses Jahres für jede einzelne Reifendimension das Verbrauchsverhalten, das Nassbremsverhalten und das Geräuschniveau angegeben werden muss. Das stellt die Hersteller vor einen riesigen Aufgabenberg. Denn sie müssen jede einzelne Dimension prüfen und die Einstufungen garantieren. Auch die Händler sehen sich in die Pflicht genommen, den Kunden umfassend zu informieren. Davon ist auch der Reifenhandel im Internet nicht ausgenommen.

Ein Sicherheitsthema ist die Montage von Ultra High Performance-Reifen und Runflat-Reifen. Wegen der im ersten Fall niedrigen Reifenflanken und im anderen Fall wegen der dicken Reifenflanke ist die Montage dieser Reifen nicht risikolos. Deswegen haben sich viele Beteiligte aus Reifenhandel, Herstellern und Prüforganisationen dazu entschlossen, die Betriebe zu zertifizieren, die über die richtigen Maschinen und geschultes Personal verfügen. Auf der „Reifen 2012“ konnte die 1000ste Reifenwerkstatt in den Kreis der deutschen Betriebe mit Zertifikat aufgenommen werden.

Bereits am Donnerstagabend wurden im Rahmen der offiziellen Eröffnung der „Reifen Innovation Award“ vergeben. In der Kategorie Technik und Produkt wurde das Unternehmen Snap-on Equipment aus Unterneukirchen für eine neue Diagnose- und Auswuchtmaschine ausgezeichnet, die das Rad mit fünf Kameras abtastet und so mögliche Defekte an Felge und Reifen aufspürt.

In der Kategorie Dienstleistungs– und Servicekonzepte ging der Award an die Alligator Ventilfabrik aus Giengen für einen Reifensensor, der im Rad montiert und von außen für das jeweiligen Fahrzeug programmiert werden kann, so dass er stets die richtigen Daten liefert.

In der Kategorie Umwelt– und Ressourcenschonung erhielt den Award Continental Aftermarket für die Ate Ceramic-Bremsbeläge. Sie erzeugen mir einer innovativen Bremsbelagmischung in Fasertechnik beim Bremen einen Film auf der Bremsscheibe, der sie vor übermäßigem Abrieb schützt und weniger Bremsstaub entstehen lässt, was sowohl Feinstaub minimiert als auch die Verschmutzung der Felgen verringert.

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