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Infiniti-Studie: Vision zur Induktion
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Der Gedanke an das Aufladen von Elektrofahrzeugen per Induktion ist nicht neu. Bisher rankten sich die Überlegungen darum, Induktionsschleifen in den Straßenbelag zu verlegen. So könnten sich die Elektrofahrzeuge während der Fahrt aufladen – wenn vorher Millionen in die Infrastruktur geflossen sein würden. Die Nissan-Tochter Infiniti verfolgt nun einen anderen Ansatz und baute in ihre Elektroauto-Studie „LE Concept“ im Heckbereich eine Induktionsplatte ein.

Die Aufladung erfolgte dann „per Geisterhand“ über das entsprechende Gegenstück im Garagenboden. Den zukünftigen Besitzern würde dies das Laden per Kabel an einer profanen Säule ersparen. 2014 soll diese Technik reif für den Markt sein. Gestartet wird der Ladevorgang per Bordcomputer oder Smartphone-App. Natürlich kann der Wagen auch herkömmlich per Kabel geladen werden, wenn der Saft leer ist und die heimische Garage fern liegt. Diese Ausstattung bleibt obligatorisch.Das induktive Laden des Autos ist natürlich eine schönen bequeme Sache, sorgt aber auch für Energieverluste.

Dieses Argument stellen die Gegner in den Vordergrund, zumal der Einbau dieser Technik ja auch seinen Aufpreis fordert. Und für den Laternenparkplatz wäre das Fahrzeug auch ungeeignet. Was die Massentauglichkeit dieser induktiven Aufladung angeht, liegt zudem noch ein weiter Weg vor Infiniti. Denn laut VDI-Nachrichten sind noch keine für alle Autohersteller verbindlichen Standards in Sicht, die garantieren würden, dass Autos mit Induktionsladetechnik auch an jeder Platte Strom zapfen könnten – momentan seien die Hersteller eher auf ihre eigenen Wettbewerbsvorteile bedacht.

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