Jaguar Land Rover unterstützte Sportwettbewerb für Kriegsversehrte
Jaguar Land Rover unterstützte Sportwettbewerb für Kriegsversehrte Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net/Jaguar Land Rover

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Jaguar Land Rover hat die ersten „Invictus Games“ in London präsentiert. An den Spielen nahmen 416 verletzte, geschädigte und kranke Militärdienstleistende aus 13 Ländern teil, darunter auch 23 von der Bundeswehr genannte Athleten und Athletinnen, die insgesamt fünf Medaillen errangen. Die weltweit größte Sportveranstaltung dieser Art stand unter der Schirmherrschaft von Prinz Harry, der gestern seinen 30. Geburtstag feierte. Am Tag vor dem ersten Wettkampftag hatte seine Königliche Hoheit das Test- und Entwicklungscenter Gaydon der beiden Marken besucht. Dort wurden bei einer zweiteiligen Geschicklichkeitsfahrt bereits die ersten Medaillen vergeben.Auf die jeweils aus einem Fahrer und einem Navigator bestehenden Teams warteten in Gaydon ein Offroad-Parcours mit Land Rover Discovery und eine Asphaltprüfung an Bord des Jaguar F-Type. Von elf gestarteten Mannschaften kamen vier ins Finale, in dem sich das australische Paar Matthew Taxis und Sarah Archibald gegen Teams aus Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien durchsetzte. Prince Harry persönlich überreichte die Medaillen und nutzte seinen Besuch zugleich für Gespräche mit ehemaligen und jetzt bei Jaguar Land Rover arbeitenden Armeeangehörigen.

Invictus ist ein lateinischer Begriff steht im Deutschen für „unbezwungen“ oder „unbesiegt“. Er geht zurück auf ein 1875 verfasstes Gedicht von William Ernest Henley, in dem es unter anderen heißt: „Ich bin der Meister meines Schicksals, ich bin der Kapitän meiner Seele.“ Bei den zum ersten Mal ausgetragenen Invictus Games ging es denn auch um die Überwindung körperlicher und seelischer Grenzen. An insgesamt vier Wettkampftagen neben Leichtathletik-Wettbewerben in den Disziplinen Bogenschießen, Rollstuhl-Rugby und -Basketball, Sitz-Volleyball, Schwimmen, Indoor-Rudern, Gewichtheben und Fahrradrennen. Zu den 23 von der deutschen Bundeswehr genannten Teilnehmern zählte unter anderen Sebastian Seifert. Der heute 32-jährige hatte im Oktober 2010 im Norden Afghanistans eine Brücke gesichert, als sich ein als Bauer verkleideter Selbstmordattentäter wenige Meter neben ihm in die Luft sprengte. Durch die Druckwelle verschoben sich Becken und Wirbelsäule, außerdem litt Seifert unter posttraumatischen Belastungsstörungen. Sein Kollege, der mit ihm Wache gestanden hatte, überlebte den Anschlag nicht.

Vor allem dem Sport verdankt es Seifert, dass er vier Jahre danach als gesund gilt. Am ersten Wettkampftag startete der Hauptfeldwebel mit einem sechsten und fünften Platz im Finale der Sprintrennen über 100 und 200 Meter. Danach trat er auch noch im Sitzvolleyball an – Platz sechs nach einer 1:2-Niederlage seines Teams gegen Dänemark – und avancierte am vergangen Sonnabend mit je einer Gold-, Silber- und Bronze-Medaille beim Indoor-Rudern zum erfolgreichsten deutschen Athleten. „Diese Spiele haben mir geholfen, meine innere Stärke wiederzufinden und die Motivation gefördert, im Leben weiterzukommen. Sport ist sehr wichtig für uns, denn er hilft uns, physisch wie mental zur Ruhe zu kommen. Ich schöpfe neue Kraft aus solch einem Wettbewerb. Daher mein Wunsch an Prinz Harry: Bitte eine Wiederholung im nächsten Jahr! Das Erlebnis war unbeschreiblich“, sagte er. Seifert war nicht der einzige deutsche Athlet auf dem Siegertreppchen. Manfred Faget lag nach einem Motorradunfall sechs Monate im Koma, erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste sich den linken Arm amputieren lassen. Bei den Invictus Games erkämpfte er in einem Lauf über 1.500 Meter die Silbermedaille. Ebenfalls Silber ging an Judith Tembusch im 400-Meter-Lauf der Frauen.

Bei der Eröffnungsfeier der Invictus Games hatte ein historisch bedeutender Land Rover im Mittelpunkt gestanden. Das Modell aus der Serie IIa wurde 1968 an die britische Rheinarmee geliefert und diente in den 1970er- und 80er-Jahren als Paradefahrzeug für Königin Elisabeth II. und die Königin-Mutter. Auf seiner offenen Ladefläche fuhr der Vorläufer des heutigen Defender den britischen Schauspieler, Filmproduzenten und Musiker Idris Elba in die Arena. Der 42-jährige erhielt 2012 für die Titelrolle eines Polizisten in der BBC-Fernsehserie „Luther“ den Golden Globe. Im Film „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ spielte er 2013 die Hauptrolle. An die Athleten und die königlichen Ehrengäste gewandt, rezitierte Elba das Soldaten-Gedicht „Invictus“. Nelson Mandela, der verstorbene südafrikanische Friedensnobelpreisträger, soll es während seiner Gefangenschaft auf Robben Island zitiert haben, um so seinen Mitgefangenen Mut zu machen.

Im Rahmen der ausverkauften Abschlussfeier im Queen-Elizabeth-Olympic-Park mit Auftritten der „Foo Fighters“ und „Kaiser Chiefs“ sowie James Blunt und den Military-Wives-Chören vergab Jaguar Land Rover noch zwei Awards an herausragende Invictus-Athleten. Joe Townsend, Gewinner von vier Goldmedaillen in der Leichtathletik sowie einer weiteren Silber- und Bronzemedaille im Radfahren, erhielt den „Jaguar Award for Exceptional Performance“. Der Preis wurde überreicht von Ruderolympiasiegerin Katherine Grainger und Ian Stannard, Mitglied des von Jaguar unterstützten Profiradrennstalls Team Sky. Parallel kürte Land Rover Maurice Manuel aus Dänemark zur “ Unconquerable Soul“ der Invictus Games. Mit Lawrence Dallaglio übergab eine englische Rugby Legende diese Auszeichnung. Auch die Arbeit der über 400 mit Hilfe von Jaguar Land Rover rekrutierten Freiwlilligen und Helfer wurde zum Ausklang des Events nochmals gewürdigt. (ampnet/jri)

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