Jerez, Tag 2: Pedrosa, Rossi, Honda und Stoners Aus
Jerez, Tag 2: Pedrosa, Rossi, Honda und Stoners Aus Bilder

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(adrivo.com) Während Dani Pedrosa und Honda in Jerez ein Ausrufezeichen setzten, endete Casey Stoners Arbeitsjahr nach einem Sturz vorzeitig.

Der zweite Testtag in Jerez sah etwas mehr Action als es Fahrern und Teams bei Testfahrten lieb ist. Denn es gab einige Stürze, einer davon hatte sogar unangenehme Konsequenzen. Denn Casey Stoner stürzte in Kurve drei recht schwer und verletzte sich dabei einige Bänder in der Schulter. Das Ausmaß der Verletzungen geht anscheinend sogar soweit, dass der regierende Weltmeister am Donnerstag nicht mehr ausrücken wird – das Jahr wäre damit für ihn beendet. Da er am Mittwoch nach seinem Sturz auch nicht mehr auf die Strecke ging, fiel der Australier am Ende des Tages noch bis auf Position acht zurück, nachdem er um die Mittagszeit noch vorne gelegen war. Stoner machte übrigens nicht das erste Mal Bekanntschaft mit dem andalusischen Staub. Neben dem Sturz vom Dienstag war er auch vor der Saison bei den Tests gestürzt.

Völlig sturzfrei blieb Dani Pedrosa, der sich am Ende die schnellste Zeit des Tages sichern konnte. Dabei blieb er als erster Fahrer unter 1:40 Minuten, wenn auch nur um sieben Tausendstel. Valentino Rossi, der weiter voll auf seine neuen Reifen von Bridgestone konzentriert war, konnte wieder gute Zeiten verbuchen. Der Italiener scheiterte zwar an der 1:40er-Hürde, verpasste Pedrosas Zeit aber nur um rund eineinhalb Zehntel. Hinter den schnellsten Beiden folgte ein regelrechtes Honda-Paket: Shinya Nakano, Alex de Angelis, Andrea Dovizioso, Nicky Hayden und Randy de Puniet belegten die Positionen drei bis sieben.

Erst dahinter wurde das Bild wieder bunter. Hinter Stoner konnte Colin Edwards als Neunter die zweitschnellste Yamaha-Zeit des Tages fahren und ließ damit wieder Jorge Lorenzo hinter sich, der den Platz des Texaners im Yamaha-Werksteam übernommen hat. Lorenzo kam seinerseits nicht ohne Schreck durch den Tag. Der Spanier kam um die Mittagszeit zu Sturz, verletzte sich aber nicht. Nur sein Motorrad hatte ein wenig abbekommen, weswegen sich Lorenzo mit seiner Ersatzmaschine zurück an die Arbeit begab. Hinter dem Spanier reihten sich die übrigen vier MotoGP-Einsatzpiloten in folgender Reihenfolge ein: John Hopkins, James Toseland, Marco Melandri, Anthony West. Die hintersten vier Plätze gingen an Testfahrer, wobei Ducati-Neuling Niccolo Canepa in dieser Gruppe die Nase vorne hatte.

Die inoffiziellen Zeiten des zweiten Tages in Jerez

1. Dani Pedrosa Repsol Honda 1:39.993
2. Valentino Rossi Fiat Yamaha 1:40.134
3. Shinya Nakano Gresini Honda 1:40.251
4. Alex de Angelis Gresini Honda 1:40.332
5. Andrea Dovizioso JiR Team Scot 1:40.650
6. Nicky Hayden Repsol Honda 1:40.692
7. Randy de Puniet Honda LCR 1:40.820
8. Casey Stoner Ducati 1:40.833
9. Colin Edwards Tech 3 Yamaha 1:40.838
10. Jorge Lorenzo Fiat Yamaha 1:40.883
11. John Hopkins Kawasaki 1:40.939
12. James Toseland Tech 3 Yamaha 1:41.278
13. Marco Melandri Ducati 1:41.424
14. Anthony West Kawasaki 1:41.729
15. Niccolo Canepa Ducati 1:42.188
16. Taddy Okada Repsol HRC 1:43.143
17. Vittoriano Guareschi Ducati 1:43.399
18. Shinichi Itoh Bridgestone 1:43.869

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