Jugendliche im Straßenverkehr – Mehr Mobilität, höheres Unfallrisiko

Im vergangenen Jahr sind 20.371 Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren verunglückt, davon 117 tödlich. Im Vergleich zu 2010 ist die Zahl um 5,6 Prozent bei den Verletzten und um 15,8 Prozent bei den Getöteten gestiegen. Über die Hälfte der Verunglückten und fast 80 Prozent der Getöteten waren Jungen.

Ursächlich für das hohe Unfallrisiko von Jugendlichen sind nach Auffassung des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) das schlechter ausgeprägte Gefahrenbewusstsein und die Fehleinschätzung der eigenen Fähigkeiten. Mit 15 dürfen Jugendliche Mofas mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h fahren, mit 16 können sie den Führerschein der Klassen M und S machen und damit Mopeds und Quads mit der maximalen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h bewegen. Nach Schätzungen des DVR sind 15- bis 17-Jährige täglich mehr als eine Stunde im Straßenverkehr unterwegs.

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