Junge Autofahrer – Sparen an der Sicherheit

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Junge Fahrer sind überproportional häufig an Autounfällen beteiligt. Das liegt nicht nur an mangelnder Erfahrung, sondern am häufig erschreckend schlechten Zustand ihrer Autos. Da das Geld bei Azubis und Studenten knapp ist, wird sowohl bei Fahrzeugkauf als auch bei Reparaturen und Wartung gespart.

Rund zehn Prozent der Unfälle von Fahranfängern haben laut TÜV Rheinland ihre Ursache in technischen Mängeln. Die Prüforganisation führt daher regelmäßig Aktionen mit kostenlosen Sicherheits-Checks durch. So sollen junge Fahrer angesprochen werden, denen die regulären Angebote der Werkstätten zu teuer sind.

Auch die Dekra hat Erfahrungen mit alten Autos bei jungen Fahrern gesammelt. Im Rahmen einer bundesweiten Aktion prüften die Experten in den vergangenen Jahren insgesamt 73.000 Pkw von Fahranfängern. Das Durchschnittsalter der Autos hat sich dabei seit 2007 von 10,8 auf 11,2 Jahre erhöht. Die Autos junger Fahrer sind damit im Schnitt um 2,9 Jahre älter als die deutschen Pkw insgesamt. Auch die durchschnittliche Laufleistung der geprüften Fahrzeuge nahm deutlich zu, von 115.000 Kilometern im Jahr 2007 auf zuletzt 130.000 Kilometer.

Nicht nur der Verschleiß ist bei alten Autos problematisch, auch die Sicherheitsausstattung erfüllt heutige Standards nicht mehr. Allerdings bessert sich die Situation durch die in den vergangenen Jahren gestiegene Ausstattungsquote bei Neuwagen. Der Anteil der alten Autos ohne ABS, Airbags oder ESP ging von 2007 bis 2011 von 47 auf 24 Prozent zurück. Doch auch wenn die Technik vorhanden ist, kann sie nicht immer schützen. Jedes achte ESP und jeweils drei Prozent der Airbags und ABS-Systeme funktionierten bei der Überprüfung nicht.

 

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