Kanadier bauen Elektroauto aus Hanf

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Noch ist der Innenraum eine Computeranimation, doch die Serienproduktion könnte schon bald starten. Bilder

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Ein weiteres Highlight am Auto der Kanadier ist das Türkonzept. Bilder

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Ein Elektroauto aus Hanf möchte Motive Industries bauen. Bilder

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Dass man Industrie-Hanf nicht nur zum Flechten von Seilen und Abdichten von Leitungen benutzen kann, zeigt jetzt der kanadische Automobildesigner und Fahrzeugentwickler „Motive Industries“. Der Clou an der viersitzigen Elektroauto-Studie „Kestrel“, zu deutsch „Turmfalke“: Sie ist zu großen Teilen aus Hanf gefertigt.

Der biologische Rohstoff habe den Vorteil, so haltbar wie das im Bootsbau verwendete Glasfaser-Material zu sein, zugleich sei es „aber unglaublich leichtgewichtig“, schwärmt Firmenpräsident Nathan Armstrong. So wiegt der Kompaktklässler inklusive Batterie nur 1 130 Kilogramm, also rund 150 Kilo weniger als ein [foto id=“352245″ size=“small“ position=“left“]konventionell angetriebener Ford Focus. Dadurch könnte der Energieverbrauch um 25 bis 30 Prozent gesenkt werden.

Möglich machen soll es das Material

In Sachen Festigkeit und Leichtgewicht entspricht der Werkstoff Hanf laut den Ingenieuren Kohlenstofffasern (Karbon), die in Sportwagen oder Elektrofahrzeugkonzepten wie BMWs „Megacity Vehicle“ Verwendung finden. Allerdings handelt es sich bei Hanf um einen schnell nachwachsenden Rohstoff, der deutlich billiger zu produzieren ist als Karbon. Für den Einsatz im Automobilbau werden die Hanf-Fasern mit Polymer-Harz [foto id=“352246″ size=“small“ position=“left“]versetzt und zu Matten geflochten. Das soll die Produktionskosten des Autos auf 25 000 Dollar (umgerechnet 17 750 Euro) senken.

Prototyp & Serienproduktion

Ein fahrbereiter Prototyp ist nach Herstellerangaben so gut wie fertig. Schon 2012 könnte die Serienproduktion beginnen. Und sollte das biologische Leichtbau-Konzept wider Erwarten auf wenig Gegenliebe bei den Autokäufern stoßen, kann man das Hanf-Mobil ja immer noch „in der Pfeife rauchen“ statt es zu verschrotten.

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