Karawankentunnel: Brummis bleiben Samstagmorgen draußen
Karawankentunnel: Brummis bleiben Samstagmorgen draußen Bilder

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Der vielbefahrene Karawankentunnel südwestlich von Klagenfurt wird in diesem Sommer erneut zur Hauptreisezeit für Lastwagen mit mehr als 7,5 Tonnen Gewicht gesperrt. Das Fahrverbot für Brummis gilt vom 28. Juni bis 13. September jeweils an Samstagen in der Zeit zwischen 8 Uhr bis 14 Uhr. Durch die temporäre Sperrung der Tunnelstrecke, die Österreich und Slowenien verbindet, erhofft sich der slowenische Autobahnbetreiber DARS mehr Sicherheit für Urlaubsreisende und andere Verkehrsteilnehmer. Durch den knapp acht Kilometer langen Tunnel rollen an Samstagen im Sommer bis 30 000 Fahrzeuge und damit rund viermal mehr als gewöhnlich. Dort war es häufig zu Unfällen gekommen.

Die Sperrung für schwere Lastwagen ist Teil eines Sicherheitspakets, das DARS und die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungsaktiengesellschaft) gemeinsam entwickelt haben. Dazu gehört ferner eine „Thermoscan-Anlage“, die auf ein mögliches Feuer hinweist. Darüber hinaus bremst eine Dosierungsanlage den Zufluss des Verkehrs und es gibt eine Abstandskontrolle für Lastwagen. Eine Feuerwehr-Bereitschaft steht auf österreichischer Seite des 1991 fertiggestellten Tunnels auf Abruf zur Verfügung.

Mit Verkehrsproblemen müssen die Nutzer des Karawankentunnels aber dennoch rechnen. Denn bis zum 20 Juni kommt es wegen Bauarbeiten auf slowenischer Seite immer wieder zu wechselseitigen Sperrungen von etwa 30 Minuten. In den beiden Nächten vom 16. auf den 17. Juni sowie auf den 18. Juni ist der Tunnel von 20 Uhr bis 5 Uhr früh für den gesamten Verkehr gesperrt. Grund ist die langwierigere Sanierung des Sohlgewölbes und der Fahrbahn auf der slowenischen Seite.

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