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Kia Rio bei der Mongol Rallye 2010
Kia Rio bei der Mongol Rallye 2010 Bilder

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Am 24. Juli 2010 fällt im südenglischen Goodwood (Sussex) der Startschuss zur diesjährigen Mongol Rallye. Insgesamt 500 Teams aus aller Welt werden sich auf den Weg in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator machen.

Ohne GPS oder Navigationssystem, ohne organisatorische Unterstützung und mit Autos, die höchstens 1,2 Liter Hubraum haben dürfen und in der Regel nicht für die Durchquerung kasachischer Wüsten konzipiert wurden. Die IT-Spezialist Daniel Kaerger (32) und der Wirtschaftsingenieur Sebastian Kaerger (31) bilden das einzige deutsche Team. Sie werden die Rallye in einem roten Kia Rio, Baujahr 2002, absolvieren.

Am 25. Juli legt das Rio-Team in der Zeit von 12 bis 14 Uhr am Schokoladenmuseum am Rheinauhafen in Köln einen Deutschland-Stopp ein.

Jedes Team der Mongol Rallye kann seine Reiseroute frei wählen. Die einzige feste Station auf der Tour ist in der Nähe von Prag, denn hier stoßen die in London gestarteten Teams auf die übrigen Teilnehmer, die in Spanien und Italien gestartet sind. Danach trennen sich die Wege. Manche fahren über Moskau, manche über Kiew, andere über Istanbul. Für diese „Südroute“ über die Türkei, den Iran und Usbekistan hat sich das deutsche Team entschieden. Damit führt die Rallye die Hamburger durch insgesamt 16 Länder: England, Frankreich, Belgien, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan, Russland und die Mongolei. Für die 15 000 Kilometer planen Sebastian und Daniel Kaerger etwa 60 Tage ein.

„The Adventurists“ nennen sich die Veranstalter der Mongol Rallye und machen damit schon klar, dass es ihnen nur ums Abenteuer geht – und nicht um Schnelligkeit. Alle Teilnehmer werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Wettrennen auf Schnellstraßen illegal sind. Und es gibt keinerlei Anerkennung für das Team, das als erstes Ulan Bator erreicht. Nur das Ankommen zählt – denn das ist angesichts der Fahrzeugklassen, die hier an den Start gehen, schon eine Höchstleistung.

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