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Kia: Sportage on the Rocks
Kia: Sportage on the Rocks Bilder

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Alle reden vom Wetter. Kein Wunder, das sibirische Hoch „Cooper“ kühlt die Republik mit Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Was gemeinhin in Mitteleuropa eher die Ausnahme darstellt. Auch im Winter. Im Yukon Territory, im Nordwesten Kanadas, ist ein solch frostiges Klima Normalität. 20 Grad Miese gelten da schon als milde Briese. Mitunter sinkt das Quecksilber bis auf 50 Grad unter Null. Der Kia Sportage jedenfalls bewährt sich klaglos auch für arktische Abenteuer bei solch extremen Temperaturen. Das bewies er jüngst bei der Fulda-Challenge, einer Extremsportveranstaltung des hessischen Reifenherstellers.

“Eigentlich ist der Sportage nicht für harte Offroadeinsätze und solch extreme klimatischen Bedingungen konzipiert“, erklärte Kia-Pressesprecherin Silke Rosskothen. Tatsächlich ist der Norden Kanadas eher eine Domäne für technisch einfach gestrickte Fahrzeuge. Hier steht der reine Nutzwert im Vordergrund, weshalb am Yukon vorwiegend kernige Pickups vom Schlage eines Dodge Ram gefahren werden. “Deshalb ist es sehr [foto id=“403157″ size=“small“ position=“left“]erfreulich, dass sich der Sportage als komfortabler und sportlicher SUV so gut geschlagen hat“, freute sich die Kia-Pressedame nach dem Ende der Challenge.

Kia ist seit diesem Jahr Co-Sponsor der Fulda-Challenge, und stattete sowohl die acht Sportler-Teams wie auch einige Journalisten mit Fahrzeugen aus, damit die den Sportage unter extremsten Bedingungen testen konnten. Dazu wurden allerdings Fahrzeuge mit Benzinmotoren gewählt, die in dieser Spezifikation nur in Nordamerika erhältlich sind. Ferner stattete Kia alle Fahrzeuge mit so genannten “Blockheatern“ aus, die Motorblock und Batterie auf Temperatur halten. Die Energie dazu liefern Steckdosen, die in Nordkanada an jedem Motel und Hotelparkplatz verfügbar sind.

Auf dem Programm standen Fahrten auf Traumstraßen für Abenteurer. Die Kias nahmen den Alaska-Highway ebenso unter die Räder wie den Klondike Highway, der den Tross in die alte Goldgräberstadt Dawson City führte. Dort überquerten wir mit dem Sportage auch den Yukon-Fluss auf eigener Achse. Kein Problem, schließlich ist der zu dieser Zeit von einer knapp einen Meter dicken Eisschicht bedeckt. Schneebedeckte Naturstraßen und zugefrorene Flüsse sind alles andere als eben. Hier zeigte der Allradler einen gelungenen Kompromiss zwischen komfortabler Abstimmung und gutem Handling. Trotz Schnee und Eis auf allen Straßen gab sich der SUV beim Beschleunigen, Bremsen und in den Kurven lammfromm, [foto id=“403158″ size=“small“ position=“left“]durchdrehende Räder waren nur mutwillig zu provozieren, wobei das ESP den Piloten schnell in die Schranken wies.

Allerdings ging dennoch zwei Piloten die Straße aus, was aber eher auf Unachtsamkeit und die speziellen Straßenverhältnisse zurückzuführen ist. Schließlich sind die Highways im Yukon eher mit deutschen Landstraßen zu vergleichen. Markierungspfosten oder gar Leitplanken sucht man hier vergebens. Und kommt einmal ein Rad auf die so genannten “soft shoulders“, den weichen Schnee neben der Straße, landet das Fahrzeug nahezu zwangsläufig im Graben. Die unmittelbaren Unfallfolgen fallen wegen des tiefen und weichen Schnees abseits der Straße eher geringfügig aus. Gefährlich wird’s nur, wenn dann niemand kommt, der einen aus der misslichen Lage befreit. “Hier kannst Du auch leicht als Gefrierfleisch enden“, mahnte deshalb Ex-Rennfahrer Hans-Joachim Stuck, sportlicher Leiter der Fulda Challenge, zu Anfang der Veranstaltung.

Der Sportage harmonierte hervorragend mit den montierten Winterreifen Fulda Kristall Montero. Seine Traktionsfähigkeit bewies der Pneu nicht nur auf den Verbindungsetappen, sondern auch im sportlichen Einsatz wie einem Handlingsparcours oder dem Ski-Jöring, bei dem die Athleten ihre skifahrenden Partner mit dem Sportage durch einen Parcours zogen. Die Reifen zeichneten sich durch sehr gute Seitenführung und hohen Abrollkomfort aus. Heizung und Lüftung sind in einer Region, in der das Quecksilber mitunter unter die 50-Grad-Marke sinkt, von erheblicher Bedeutung. Bis minus 30 Grad arbeitet die Lüftung im Automatikmodus problemlos, wurde es kälter, musste der Fahrer mitunter manuell eingreifen und mehr warme Luft auf Windschutzscheibe und die Seitenscheiben lenken. Auch die Beleuchtung des Sportage hat [foto id=“403159″ size=“small“ position=“left“]sich ein dickes Lob verdient. Nördlich des 60. Breitengrades ist es im Januar nur knapp sechs Stunden am Tag richtig hell, weshalb gutes Licht hier ein echtes Sicherheitsplus ist.

Auch über den Sitzkomfort der glücklicherweise beheizbaren Frontbestuhlung konnte niemand klagen. Die ausgeformten Komfortsitze bieten ordentlichen Seitenhalt und zeichnen sie sich durch hohen Langstreckenkomfort aus, was speziell bei langen Etappen wie den gut 500 Kilometern von Dawson City nach Whitehorse positive Eindrücke generierte. Insgesamt bewies der Kia auch bei Tiefkühltemperaturen Stehvermögen. Kein Sportage zeigte im Yukon nach 1 500 Kilometer Teststrecke Ausfallerscheinungen, von einigen durchgebrannten Glühlampen einmal abgesehen. Ein Fahrzeug, das sich am Polarkreis bewährt, kann für mitteleuropäische Autofahrer keine schlechte Wahl sein – auch nicht bei einem Wetter wie dieser Tage.

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