Mercedes-Benz

Kicherer bringt SLS per Kompressor auf Touren

Kicherer bringt SLS per Kompressor auf Touren Bilder

Copyright: auto.de

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Satte 515 KW/700 PS kitzelt der Stockacher Mercedes-Tuner Kicherer aus dem stärksten, serienmäßig gebauten V8-Saugmotor des Mercedes SLS 63 AMG. Damit stemmt der Motor 129 PS mehr als die 571 PS starke Serienversion. Kicherer SLS 6.3 „Supercharged GT“ heißt die jüngste Kreation vom Bodensee, die dem Stuttgarter Supersportwagen zu phänomenalen Leistungsdaten verhilft.

Im Englischen steht der Begriff „supercharged“ für eine zusätzliche Aufladung des Motors. Der 6,3 Liter-Motor wird mit einem eigens entwickelten Kompressorsystem aufgeladen, soll das High-Tech-Fahrzeug in 3,4 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen und damit 0,3 Sekunden schneller sein als die Werksversion. Das maximale Drehmoment liegt bei 840 Nm.

Mercedes gibt die Höchstgeschwindigkeit für den Serien-SLS mit 317 km/h an, bei Kicherer soll erst bei 339 km/h Schluss sein. Der Kompressorladedruck wird digital angezeigt und lässt sich über ein Analogdisplay in einer der vier Lüftungsdüsen des Armaturenbretts anzeigen. Auf Wunsch werden spezielle Telemetriedaten des Triebwerks über eine „App“ aufs Smartphone übertragen. Für den typischen V8-Klang sorgt eine Klappensportauspuffanlage aus Edelstahl. Aber nicht nur Leistungsmäßig hat das schwäbische Coupé eine Frischzellenkur bekommen. „Kohlefaser“ heißt das Zauberwort, mit dem die Designer sowohl Exterieur als auch Interieur mit dem Motorsport-Werkstoff veredeln.

Die neue Frontgrilleinheit mit großen vertikalen Finnen gibt dem SLS eine sportlich-aggressive Optik und lässt[foto id=“439614″ size=“small“ position=“right“] Erinnerungen an den Mercedes-Sportwagen 300 SL Carrera Panamericana von 1952 aufleben. Für Abtrieb sorgen eine überarbeitete Frontspoilerlippe und der ebenfalls modifizierte Heckdiffusor aus Carbon. Zusätzliche Finnen an Kotflügel und Motorhauben machen die sportliche Aufmachung komplett. Der souveräne Auftritt wird durch eine Folierung der kompletten Karosserie in Satin-Mattschwarz unterstrichen. Für die Bodenhaftung sorgen beim Über-SLS dreiteilige Leichtbau-Schmiederäder in den Größen 20 Zoll an den Vorderrädern und 21 Zoll an der Hinterachse.

Die Michelin-Super-Sport-Bereifung und das einstellbare Gewindesportfahrwerk sollen den Sportwagen sicher in der Spur halten. Per Knopfdruck kann das Chassis des „Supercharged GT“ um etwa 30 Millimeter angehoben und wieder abgesenkt werden. Dies kann bei Einfahrten in Parkhäuser oder in verkehrsberuhigten Zonen mit Querschwellen überaus hilfreich sein.Nicht nur in Leistung und Optik hat der „Supercharged GT“ die Nase vorn, denn Kicherer ruft 281 280 Euro für das Edel-Coupe auf. Die Basisversion von Mercedes ist schon ab 186 830 Euro zu haben.

Der Motorumbau ist laut Preisliste mit 32 000 Euro der teuerste Umbauposten, die dazugehörige Auspuffanlage schlägt mit 8250 Euro zu Buche. Die Frontspoilerlippe ist schon für 2 400 zu haben. Wer seinen „GT“ mit elektrisch öffnenden Türen ausstatten will, sollte weitere 5 200 Euro bereit halten.Die Stockacher Sportwagen-Schmiede Kicherer weiß um den großen Anklang, den der Serien-SLS gefunden hat und will den Suchtfaktor mit dem Kompressor-Upgrade des schnellen Schwaben noch steigern.

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