Kinder im Auto richtig sichern

Der richtige Kindersitz im Pkw kann die Unfallfolgen für die kleinen Passagiere deutlich mildern. Damit der Sitz wirklich hilft, muss er aber richtig eingesetzt werden. Für jedes Alter gibt es ein geeignetes System. Wer zudem einige Grundregeln beachtet, chauffiert den Nachwuchs sicher durch den Verkehr.
Die gefährlichsten Fehler können vermieden werden, indem man sich genau an die Bedienungsanleitung hält. Der Sitz darf vor allem nicht zu locker eingebaut sein und die Gurtführung muss den Vorgaben des Herstellers entsprechen. Besonders leicht sind die so genannten Isofix-Sitze zu befestigen; sie braucht man nur in die vom Fahrzeughersteller angebrachten Befestigungen einrasten lassen. Ganz unkompliziert ist es mit komplett vom Hersteller eingebauten Kindersitzsystemen. Allerdings mangelt es bei manchen Modellen an Seitenhalt für den Kleinen.
Auch im Alltag dürfen sich keine Nachlässigkeiten einschleichen; da heißt es, regelmäßig den Sitz und die Straffheit des Gurtes zu prüfen und der jeweiligen Kleidung des Kindes anzupassen. Das Gurtschloss muss sich bei Fünfpunktgurten unterhalb der Brusthöhe des Kindes befinden. Weil der kleine Passagier schnell wächst, ist das Sitzsystem regelmäßig darauf auszurichten.
Bis zum Alter von 18 Monaten oder einem Gewicht von 13 Kilogramm werden Kleinkinder am besten mit Blick gegen die Fahrtrichtung in einer Babyschale der Gewichtsgruppe 0/0 transportiert. Die Gewichts- und Größenbegrenzungen sind auf jeder Verpackung angegeben. Bei der richtigen Liegeposition befindet sich der Kopf deutlich innerhalb der Sitzschale. Ansonsten kann es bei einem Unfall zu schwersten Kopfverletzungen kommen. Für Kinder bis 18 Kilogramm Gewicht oder einem Alter von viereinhalb Jahren werden unterschiedliche Sitzsysteme der Gruppe I angeboten. Sitze mit Fünfpunkt- oder Hosenträgergurten sind relativ groß und komplizierter in der Bedienung, ermöglichen dem Sitzenden jedoch eine bequeme Schlafposition. Einfach in der Anwendung, aber auch weniger komfortabel sind Rückhaltesysteme, die auf den im Pkw eingebauten Dreipunktgurt zurückgreifen. Gleiches gilt für Fangkörpersysteme, bei denen der Gurt ein Tischchen vor dem Passagier fixiert.
Ältere Kinder werden bis zur Körpergröße von 150 Zentimetern mit einer Sitzerhöhung der Gruppe III gesichert. Die Schale optimiert den Verlauf des Gurtes am Körper des Kindes und sorgt für die Abstützung des Kopfes nach hinten und des Körpers zur Seite. Von der Verwendung eines Gurtadapters raten Experten der Deutschen Versicherer (GDV) ab. Dieser Adapter passt den Gurtverlauf lediglich dem Hals des Kindes an, nicht jedoch dem Becken. Die Versicherer haben einen 44-seitigen Elternratgeber „Kinder sichern im Auto“ zusammengestellt, der kostenlos im Internet unter www.versicherung-und-verkehr.de heruntergeladen oder bestellt werden kann.
mid

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