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Kooperation Volvo-Geely – Fußraum für Funktionäre
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Na, das ist doch ganz typisch schwedisch: Die Mittelkonsole in diesem Showcar auf der Pekinger Automesse scheint mit eine wenig Abstand vor dem Instrumententräger zu schweben. Kennt jeder Beobachter von Volvos wie dem V40 oder V60. Nur … wir stehen hier nicht vor einem Volvo.

Es ist der Geely Cross, der diesen Design-Charakterzug trägt. „Man kann seine Herkunft eben nicht ganz verleugnen“, sagt Peter Horbury und schmunzelt. Sie ahnen es: Vor nicht allzu langer Zeit hat der Brite noch für Volvo designt, jetzt leitet er das Team der chinesischen Marke. Und die ist der Eigentümer Volvos. „Den Cross, den könnten wir so auch schon in Europa vorzeigen“, sagt Horbury. Dazu wird es aber wohl so bald nicht kommen. Denn seine Einschätzung gilt nur für alles über dem Blech, Stoff und Leder. Bodengruppen, Motoren, Fahrwerke, das alles ist noch 100 Prozent Geely – und damit „Made for China“. Die anderen Autos auf dem Geely-Stand machen deutlich, was das bedeutet: Sie sehen auch äußerlich noch aus wie Ausstellungsstücke der Werkschau „Autogeschmack im Japan der frühen 2000er Jahre“ – und fahren oft noch rustikaler.[foto id=“508286″ size=“small“ position=“right“]

Doch das wird nicht so bleiben. Dafür sorgen rund acht Milliarden Euro Investitionen und ein brandneues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Göteborg. Dort bei der Tochter Volvo arbeiten Teams um Manager wie Horbury oder den Volvo-Produktstrategen Mats Fägerhag mit Hunderten Chinesen und Schweden daran, die Modellpalette der schwedisch-chinesischen Allianz aufeinander abzustimmen – und damit auch Volvo-Fahrzeuge von Grund auf neu zu definieren. Gleiche Plattformen, Baukästen, Motorenbasis, Getriebe, Assistenzsysteme. „Wir haben verdammt viel zu tun“, sagt Horbury. Sein Arbeitsmonat findet drei Wochen in Schweden statt, eine in Shanghai.

Dort sitzt Konzernherr Li Shufu – und der hat auch am Rand der „Auto China“ wieder klar gemacht, dass sich nicht allein Geely anpassen und ändern muss. Auch die Premium-Marke Volvo müsse „nicht mehr so skandinavisch“ sein, so Li. Zu viel Aufmerksamkeit habe etwa bisher auf die Insassen in der ersten Reihe gelegen – dort aber sitzt in Premium-Autos in China eher das Personal. Hinten müsse Volvo mehr Platz und Komfort schaffen. Dann habe die Marke auch mehr Erfolg in China.

Auf den kommt es für die Schweden an – nicht nur, weil ihr oberster Chef dort sitzt. Wachsen soll Volvo in den kommenden Jahren allein im Reich der Mitte. Die erste eigene Fabrik geht mit der Produktion des im Rest der Welt vor der Ablösung stehenden SUV XC90 gerade an den Start. Zwei weitere sind geplant. Aus 550.000 Autos Produktionskapazität werden dann 800.000. Wieviel Dampf die Chinesen machen, zeigt eine Zahl: Nach einer Studie des Center of Automotive Management hat Geely allein im vergangenen Jahr 2.718 Patente angemeldet. Zum Vergleich: Bei Daimler waren es rund 2.500 Patente.

Richtig durchstarten soll die Allianz dann ab 2016/17. Dann werden die ersten gemeinsamen Vierzylinder in Volvos und Geelys für kostensparende Millionenstückzahlen sorgen. Der klassische Schwedenfahrer muss sich künftig auf diese Zylinderzahl einstellen, gleich, welches Modell er kauft. Und auch zwei gemeinsame Bodengruppen für kleinere und größere Fahrzeuge beider Marken sollen die Kosten drücken. Volvos V40 wird dann wohl bereits für einen Nachfolger als Crossover, Limousine und Schrägheck Platz machen. Auch hier bestimmt die China-Nachfrage das Angebot mit.

Bei Geely wird Horbury auf der gleichen Basis wohl den Crossover anpassen, den es gerade in Peking zu sehen gibt. Auch eine kompakten SUV will Geely mit abgespeckter Technik aus dem gleichen Baukasten versehen. Und im Segment der großen Limousinen synchronisiert die Allianz ebenfalls bereits ihre Baupläne. Der nächste S80 von Volvo wird dann wohl auch für die Fonds-Passagiere den Fußraum bieten, den sich Funktionäre der Staatspartei wünschen. Und auch der deutsche Premium-Kunde wird sich an diesen Schuss China im Volvo wohl gewöhnen.

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