Le Mans 2013: Audi auf den ersten drei Startplätzen
Le Mans 2013: Audi auf den ersten drei Startplätzen Bilder

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Die 24 Stunden von Le Mans sind das berühmteste Rennen der Welt. Was kann es für einen Motorsportenthusiasten schöneres geben, wenn seine Frau aus eben jenem Ort stammt? Peter van der Poll hat dieses Glück. Es war die Städtepartnerschaft zwischen Paderborn und Le Mans, die die Grundlage für die Ehe der van der Polls bildete. Und so kommt Peter van der Poll jedes Jahr zusammen mit seiner gesamten Familie zum legendären Rennen, das an diesem Wochenende den 90. Geburtstag feiert.

Auch gestern fehlte die legendäre Fahrerparade in der Innenstadt des kleinen Städtchens am beschaulichen Flüsschen Sarthe im Nordwesten nicht. Angeführt wird der traditionelle Korso am Vortag des Rennens von der Sieger-Trophäe für das Gewinner-Team. Stilvoll chauffiert in einer „Legende von Le Mans“: einem Bentley Speed Six, dem Siegerauto der Jahre 1929 und 1930. Bentley holte in den 1920er-Jahren gleich vier Titel in [foto id=“471670″ size=“small“ position=“left“]Le Mans. Bis zum letzten Rennengagement im Jahr 2003 stand die Luxusmarke insgesamt sechs Mal ganz oben auf dem Podium. Genau das honorierten tausende Motorsport-Fans bei einer aktuellen Online-Abstimmung und sorgten für einen Tag der Freude beim Wolfsburger Volkswagen-Konzern: Denn neben dem Bentley Speed Six erhielten mit dem sagenumwobenen Porsche 917K, dem eleganten Porsche 956, dem bulligen Audi R10 TDI und dem Technologieträger Audi R18 E-Tron Quattro vier weitere Fahrzeuge Legendenstatus. In den 1970er- und 1980er-Jahren dominierte Porsche mit insgesamt zwölf Rennsiegen wie keine andere Marke den Klassiker und prägte mit dem Porsche 917K sowie mit dem 956C Coupé beide Motorsport-Dekaden. Ähnlich erfolgreich ist nun die Konzernschwester Audi unterwegs, die mit den Langstrecken-Prototypen erst seit 1999 in Le Mans teilnimmt. Bei den 14 Starts holten die Ingolstädter sensationelle elf Siege. Das überlegene Siegerfahrzeug 2012 war das bis dato spektakulärste und innovativste Fahrzeug in der 90-jährigen Le Mans-Geschichte, da es sowohl als erstes Fahrzeug mit Hybrid-Technologie als auch als erstes Fahrzeug mit Allradantrieb siegen konnte.

Für 2013 ist der R18 noch einmal optimiert worden. Unter anderem wurde die Leistungsaufnahme der E-Maschinen und der Speicher verbessert. Eine Technologie, die Audi-Fahrer und Titelverteidger André Lotterer in den höchsten Tönen lobt: „Der 2013er R18 ist das beste Auto, das wir je hatten. Das Hybrid-System ist stärker, wir kommen noch schneller aus den Kurven und es gibt einfach einen noch stärkeren Schub durch das optimierte System.“ Sein Team-Kollege auf dem dritten eingesetzten R18 mit der Nummer „3“ ist der ehemalige Formel-1-Testfahrer Marc Gené. Er geht noch einen Schritt weiter: „Ich kann die Technologie direkt fühlen.“

Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich konstatiert, dass „die ganze Mannschaft stolz auf sich sein kann. 2013 wurden bereits drei Langstreckenrennen gewonnen. In Le Mans hat Audi die ersten drei Startplätze erobert.“ Bei einem 24-Stunden-Rennen ist die Pole Position natürlich relativ bedeutungslos, aber bei einem Rennen wie den 24 Stunden von Le Mans ist Startplatz Eins prestigeträchtig. Audi ist nach Le Mans gekommen, um den zwölften Titel einzufahren. Der Anspruch an sich selbst ist enorm. „Wir erwarten ein enges, ein schwieriges 24-Stunden-Rennen“, so Ullrichs Prognose. „Ein Problem war die Witterung an den beiden Testtagen. Trocken wurde es erst am Ende, so daß dann wiederum zuviel Verkehr auf der Strecke war“, verdeutlicht Team Manager Ralf Jüttner und weiter: „Unsere Erfahrung wird uns umso mehr zugute kommen“.

Gleiches gilt für die Hauptkonkurrenten von Toyota. Sie haben drei Liter Kraftstoff mehr pro Füllung zugesprochen bekommen. Die Fahrer könnten mit bis zu drei Boxenstopps weniger auskommen, die Audi auf der 13,629 Kilometer langen Strecke herausfahren muss. Daher bestehen Chancen.[foto id=“471671″ size=“small“ position=“left“]

Aber echte Le Mans Legenden wie Jacky Ickx, Hurley Haywood oder Hans-Joachim Stuck werden in der Nacht geboren. Dann wird auch Peter van der Poll seinen familiären Heimvorteil genießen. „Wir freuen uns schon auf die Nachtstunden am Ende der berühmten Mulsanne-Geraden“, frohlockt der Paderborner. „Nach sechs Kilometern Hochgeschwindigkeit sieht man das Glühen der Bremsscheiben in der Dunkelheit am besten. Während aber andere Fans die Nacht an der Kehre im Schlafsack verbringen, gehen wir für ein gutes Essen zu Freunden der Familie und kommen danach an die Strecke zurück.“ Schöne Aussichten – Gentlemen, start your engines!

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