Lebensgefahr durch Eisplatten auf Lkw

Der Winter hat seinen Einzug in Deutschland gehalten. Da steigt auch die Gefahr von Eisschollen, die sich von vorausfahrenden Lkw lösen. Trifft eine solche Scholle die Windschutzscheibe ist im besten Fall nur die Scheibe kaputt, im schlimmsten Fall kann es aber auch lebensgefährlich werden. Ein zehn Kilo schweres Eisstück, das bei nur 50 km/h einschlägt, entwickelt bereits ein Aufschlaggewicht von ca. 550 Kilo. Dieses Schreckensszenario hat in den vergangenen Jahren zu vielen Unfällen geführt.

Polizei kontrolliert, ob Fahrzeuge eisfrei sind

Um diese Lebensgefahr zu vermeiden fordert der Automobilclub von Deutschland (AvD) alle Lkw-Fahrer auf, darauf zu achten, dass die Dächer ihrer Fahrzeuge schnee- und eisfrei sind. Auch die Polizei nimmt sich der „Eiswagen“ an und kontrolliert. Wer mit einem vereisten Brummi erwischt wird, dem drohen bis zu 50 Euro Ordnungsgeld und Punkte in Flensburg. Kommt es zu einem Unfall, dann ist mit deutlich schärferen Konsequenzen zu rechnen.

Unbedingt Sicherheitsabstand einhalten

Trotz der Kontrollen rät der Automobilclub Pkw-Fahrern, einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu wahren. Außerdem muss besonders im Umfeld von Speditionen und in der Nähe von Autobahnrasthöfen auf denen die Lkw in der Nacht stehen verstärkt mit Eis auf den Fahrbahnen gerechnet werden. Alle Autofahrer sind verpflichtet, ihre Autos komplett von Schnee und Eis zu befreien. Sie gefährden sonst nicht nur den Hintermann, sondern auch die eigene Sicherheit.

(ar/nic)

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