Leichtbau mit CFK: Automatisierung senkt drastisch die Prozesskosten

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Wenn die Pkw-Hersteller es den Autofahrern ermöglichen, einen Eindruck vom Leichtbau durch Fahreindrücke zu gewinnen, verbessert das seine Vermarktungschancen, so Heinrich Timm, Vorstandsmitglied des Vereins Carbon-Composites in Augburg.

Der ehemalige Leiter des Audi-Leichtbauzentrums sagt: „Wer im direkten Vergleich erlebt, was Leichtbau in der Fahrdynamik bewirkt, erkennt schnell, dass es trotz reduzierten Kraftstoffverbrauchs keineswegs um Verzicht geht.“ Daher erwartet Timm steigende Anteile von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) im Automobil: „Die Industrialisierung setzt gerade ein. Im Spitzencluster MAI Carbon haben wir uns das ambitionierte Ziel gesetzt, die Prozesskosten der CFK-Verarbeitung durch Automatisierung bis 2020 um 90 Prozent gegenüber dem Stand von 2010 zu senken“.

Zwar wären CFK-Bauteile auch dann noch doppelt so teuer wie Komponenten aus Aluminium, doch erwartet er, dass verschärfte CO2-Regulierungen ihnen den Weg in den Massenmarkt ebnen werden.

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