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Mazda auf Umweltkurs
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Mit neuen Motoren und neuen Plattformen will der Automobilhersteller Mazda den Verbrauch seiner Fahrzeugflotte bis zum Jahr 2015 um 30 Prozent verringern. Der Austausch nahezu aller Motoren durch sparsamere Antriebe soll bis 2015 abgeschlossen sein. Ab 2011 findet außerdem sukzessive die Erneuerung der Fahrzeug-Architekturen statt, wodurch das Gewicht der Pkw um bis zu 100 Kilogramm sinken soll.

Außerdem sollen eine verbesserte Aerodynamik und die modellübergreifende Einführung intelligenter Steuerungssysteme wie das vor kurzem im Mazda3 vorgestellte Start-Stopp-System zum verringerten Flottenverbrauch beitragen. Auch bei der Fahrzeug-Produktion will Mazda sauberer werden: Neben einer Einsparung von CO2-Emissionen während des Herstellungsprozesses soll auch der Einsatz von knappen Rohstoffen reduziert werden und weniger industrieller Abfall anfallen. Bereits jetzt hat Mazda den Energiebedarf pro hergestelltem Auto im Jahr 2007 gegenüber 2001 um 20 Prozent gesenkt.

Darüber hinaus betreibt Mazda in Japan besonders umweltfreundliche Lackierereien, die zu den saubersten Anlagen der Welt zählen sollen. Ein neues Verfahren soll nun die Bilanz nochmals verbessern: Das kürzlich im Werk Ujina eingeführte „Aqua Tech Paint System“ setzt auf wasserlösliche Lacke und Farben. Diese verursachen gegenüber lösungsmittelhaltigen Farben deutlich weniger Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC), die aufwendige Trocknung dieser Art von Farben benötigt jedoch mehr Energie. Nun hat Mazda ein System zur Verdampfung des Wassers in den Lacken entwickelt, das den benötigten Energiebedarf und somit auch die CO2-Emissionen nicht in die Höhe treibt. So konnten bei gleichbleibendem Ausstoß des Klimagases die Emissionen von VOC gegenüber dem Vorgängerverfahren um 57 Prozent gesenkt werden.

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