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Mercedes-Benz G 300 CDI Professional – Zurück zu den Wurzeln
Mercedes-Benz G 300 CDI Professional - Zurück zu den Wurzeln Bilder

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Das klassische G-Modell wurde auf Wunsch vieler Kunden wieder eingeführt Bilder

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Das Armaturenbrett sieht weitgehend aus wie in den achtziger Jahren Bilder

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Der massive Holzboden gehört zu den besonders stilechten Optionen Bilder

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Reines Nutzfahrzeug: Blick in den Kastenwagen Bilder

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Der Kastenwagen mit verkleideten Heckfenstern wirkt extrem puristisch Bilder

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Für Sonderaufbauten ist auch das Fahrgestell mit Fahrerhaus bestellbar Bilder

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Wie vor über 30 Jahren: Das G-Modell Professional von Mercedes-Benz Bilder

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Puristen konnten sich nie mit den Änderungen abfinden, mit denen Anfang der neunziger Jahre der knallharte Geländewagen von Mercedes-Benz zur etwas weichgespülten Baureihe W463 mutierte. Der ursprünglichere W461 lief lange Jahre nur noch für Militärs vom Band – natürlich auch für die Bundeswehr, wo eine Spezialausführung auf den Namen „Wolf“ hört.

Zum dreißigjährigen Jubiläum der Baureihe legten die Stuttgarter vergangenes Jahr ein Sondermodell auf Basis des W461 auf, das den Namen Edition 30 Pur erhielt. Und das lief so gut, dass heuer eine entsprechende Version ins reguläre Programm aufgenommen wurde. Man muss allerdings genau wissen, wonach man sucht: Die Informationen zur Professional-Serie des G-Modells sind nämlich auf der Webseite des Unternehmens gut versteckt.

Schon von außen dokumentiert der Professional seinen Sonderstatus: Kühlergrill und Scheinwerferverkleidung entsprechen dem G-Modell bei seinem Debüt vor über dreißig Jahren; die Rückleuchten kommen ohne die vom aktuellen 463er bekannten, effektheischenden Ellipsen aus, und die Stoßflächen sind nicht in Wagenfarbe, sondern mattschwarz lackiert. Der Off-Roader steht auf robusten 16-Zoll-Stahlfelgen, als Standardlackierung gibt es schwarz, weiß oder wüstensand.[foto id=“334678″ size=“small“ position=“right“]

Die Armaturentafel ist mit einem Minimum an neumodischen Elementen klar gezeichnet und wirkt strenger als das durch modische Elemente verunstaltete Cockpit des 463er. Inkonsequent ist allerdings die Instrumenteneinheit mit ihren halbkreisförmigen Skalen. Sie gehören ebenso wie die rundlich geformten Kippschalter in die Asservatenkammer des Neunziger-Jahre-Designs verbannt. Passend zum Charakter des Fahrzeugs ist hingegen der schwarze Karostoff, der sich gegen 142,80 Euro Aufpreis durch strapazierfähiges Kunstleder ersetzen lässt.

Der serienmäßige 135 kW/184 PS-V6-Diesel ist an eine Fünfgang-Automatik gekoppelt. Damit läuft der G 300 CDI Professional immerhin 160 km/h schnell – bei einem Durchschnittsverbrauch von 11,7 l/100 km (307 g CO2/km). Die Kraft wird über den Antriebsstrang mit drei elektrisch sperrbaren Differentialen an alle vier Räder geleitet.

Zu den stilechten Extras gehören die begehbare Motorhaube, das bis minus 35 Grad ausgelegte Kältepaket und der Laderaum mit Holzboden. Im Gegensatz zum 463er-Modell ist der G 300 CDI Professional ausschließlich in der Langversion verfügbar – und zwar als viertüriger Stationswagen oder als zweitüriger Kastenwagen mit verkleideten Heckfenster. Daneben steht auch noch eine nochmals verlängerte Version mit Fahrgestell/Fahrerhaus im Angebot.

Als fünftüriger Stationswagen kostet der G 300 CDI Professional 64.759,80 Euro – deutlich weniger als der reguläre, 155 kW/211 PS starke G 350 Bluetec, der in der Langversion ab 80.194,10 Euro zu haben ist. Echte Geländewagenfreunde würden aber vermutlich auch dann noch zum Professional greifen, wenn er 15.000 Euro teurer als der 463er wäre…

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