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Mercedes-Filmprojekt – Die Stunde der Silberpfeile
Mercedes-Filmprojekt - Die Stunde der Silberpfeile Bilder

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Im Re-Enactment freuen sich Alfred Neubauer und Rudolf Uhlenhaut über einen Sieg Bilder

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Großer Preis von Monaco, 22. April 1935 Bilder

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Hermann Lang stoppt an der Box während des Großen Preis von Deutschland, 25. Juli 1937, er fährt einen Mercedes-Benz W 125 Bilder

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Sicht des Fahrers über die Motorhaube des 750-Kilogramm-Rennwagens W 125 von 1937 Bilder

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Selbst die Hüter der Tradition bei Mercedes-Benz finden, dass diese Anekdote eigentlich zu schön ist, um wahr zu sein. Weil der W 25 von 1934 vor seinem ersten Renneinsatz auf dem Nürburgring nach dem neuen Reglement ein Kilo zu schwer war, kratzte das Team angeblich kurzer Hand die Lackschicht ab. Darunter kam dann der matt schimmernde Metallkörper zum Vorschein, und der Mythos hatte einen Namen. Zusammen mit der Filmproduktionsfirma Cas-Film hat Mercedes-Benz Classic in jahrelanger Arbeit diesen pfeilschnellen Silberschatz gehoben und packend in Szene gesetzt. Das Ergebnis heisst „Magische Momente. Die Stunde der Silberpfeile“ und erzählt diese einzigartige Geschichte um Menschen und Maschinen, Leidenschaft, Geschwindigkeit und frühen Tod in rund 500 Minuten.

Der Zuschauer erlebt in zehn Kapiteln eine Zeitreise, [foto id=“492351″ size=“small“ position=“right“]die von den ersten Erfolgen zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die legendären Jahre zwischen 1934 und 1955 führt. Ausserdem kommen internationale Sammler zu Wort, die ihre silbernen Lieblinge vorführen und versuchen, diese Faszination zu ergründen.

Caracciola, von Brauchitsch, Fangio, Moss: Wird man in sechzig Jahren als Motorsportfan die Namen Hamilton, Alonso oder Vettel noch mit demselben Schauder des Respekts aussprechen wie jene der ölverschmierten Heroen am Riesensteuer eines Silberpfeils? Im Rückblick umgibt diese tollkühnen Männer mit samt ihrer lebensgefährlichen Leidenschaft eine Art hochdramatischer Romantik, die nichts gemein zu haben scheint mit den Rennfahrern von heute, die oft wie ein Produkt vermarktet scheinen. Kettenrauchend am Volant, ein Bierchen gleich nach dem Dauerduell mit den anderen deutschen Silberpfeilen, denen der Auto-Union nämlich, und der unmittelbare, mitunter hochriskante direkte Kontakt mit dem Publikum im Motodrom. Heute unvorstellbar. Genauso faszinierend sind die [foto id=“492352″ size=“small“ position=“left“]Persönlichkeiten, die mit ihrem Einsatz diese Siege erst ermöglichten, wie zum Beispiel der damalige Rennleiter Alfred Neubauer oder der Konstrukteur Rudolf Uhlenhaut, dessen Name das atemberaubende 300 SLR Coupé von 1955 ziert.

Um die Magie dieser Sternstunden ins rechte Licht zu rücken, hat Mercedes-Benz weder Kosten noch Mühen gescheut. Über 100 Schauspieler schlüpften in historische Rollen, Krane wurden eingesetzt, Luftaufnahmen gemacht und an den Fahrzeugen Miniaturkameras montiert. Hochauflösende[foto id=“492353″ size=“small“ position=“right“] Zeitlupenaufnahmen sowie bis zu zwölf High-Definition-Kameras haben geholfen, diesen schwäbischen Blockbuster zu realisieren. Um die nachgestellten Rennszenen so realistisch wie möglich zu gestalten, stieg zum Beispiel auch der ehemalige Formel-Eins-Pilot Jochen Maas ins Cockpit eines Silberpfeils. Schliesslich sind die eigentlichen Hauptdarsteller kostbare Exponate aus der hauseigenen Classic-Sammlung.

Die Dokumentation, die geschickt historisches Bildmaterial mit nachgespielten Szenen verschränkt, ist ab. 20.12.2013 für knapp 50 Euro auf DVD und Blueray im Handel erhältlich.

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